Gemischte Wetteraussichten

Ferien in NRW - Zeugnisse für 2,6 Millionen Schüler

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DÜSSELDORF - Auf die Plätze, fertig, los: NRW startet in die Sommerferien. Auf den Autobahnen dürfte es wieder voll werden. Die Wetteraussichten sind gemischt.

Nordrhein-Westfalen startet in die Sommerferien. Für rund 2,6 Millionen Schüler endet am Freitag nach der Zeugnisausgabe der Unterricht - für gut sechs Wochen bis zum 19. August. Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr das Bundesland mit dem frühesten Ferienbeginn.

Die Wetteraussichten sind zunächst gemischt: Für Freitag kündigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) Temperaturen um 30 Grad und Sonnenschein an. Getrübt wird die Aussicht allerdings durch ein aus Südwesten anrollendes Tief, das an manchen Orten bereits am Freitagabend Regen und Gewitter bringen kann. Das erste Ferienwochenende hält mehr Wolken als Sonnenschein bereit.

Die Flughäfen haben sich für den großen Ansturm gewappnet: In Düsseldorf werden am ersten Ferienwochenende rund 216 000 Passagiere erwartet, etwa 77 500 Fluggäste davon allein am Freitag. Am Flughafen Köln/Bonn sollen am Wochenende rund 100 000 Urlauber in die Ferien starten.

Auf den Straßen kann es zu den Spitzenzeiten eng werden. Der ADAC rechnet ab Freitagnachmittag mit mehr Verkehr und Staus, vor allem auf den Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee. Betroffen dürften vor allem die A 1 Köln - Hamburg, A 2 Oberhausen - Berlin, der Großraum Hamburg und der Kölner Ring sein. Auch Richtung Süden könne es zu Staus kommen, vor allem am Samstag und Sonntagnachmittag.

In Nordrhein-Westfalen müssen sich die Autofahrer auf 29 größere Baustellen auf den Autobahnen einstellen. Die großen Baustellen sollen aber nach Angaben von Straßen.NRW mindestens zwei Spuren in jeder Richtung haben. Um den Fernreiseverkehr so wenig wie möglich zu behindern will der Landesbetrieb zu Ferienbeginn weitgehend auf Tagesbaustellen verzichten.

Schüler mit Zeugnissorgen können Rat und Hilfe am Telefon erfragen. Die Bezirksregierungen haben dazu Sorgentelefone eingerichtet. Dort können Schüler und Eltern vor allem rechtliche Fragen klären - etwa, wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur Schullaufbahn eines Schülers haben. Hilfestellung bei Problemen wie Angst oder Unsicherheit will auch das bundesweite Kinder- und Jugendtelefon des Vereins "Nummer gegen Kummer" geben. - lnw

Quelle: wa.de

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