Durchschnittlich 19,3 Grad

Der Sommer in NRW: Heiß, trocken und doch eher wenig Sonne

Offenbach - Der Sommer 2018 in Nordrhein-Westfalen war sehr heiß und trocken - doch in anderen Bundesländern hatte die Sonne mehr Ausdauer.

Mit 740 sonnigen Stunden war NRW das sonnenscheinärmste Flächenland, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in einer vorläufigen Sommerbilanz mitteilte. Nur in Hamburg ließ sich die Sonne etwas weniger blicken, in Bremen schien sie ebenfalls 740 Stunden. 

Bundesweit wurden 770 Sonnenstunden gemessen. Dennoch kamen sonnenhungrige Rheinländer und Westfalen deutlich mehr auf ihre Kosten als in einem durchschnittlichen Sommer: Im langjährigen Mittel scheint die Sonne in den Sommermonaten gerade einmal 554 Stunden über NRW. 

3 Grad wärmer als im Durchschnitt

Die Thermometer in NRW zeigten im Schnitt 19,3 Grad an - das entspricht den bundesweit heißen Durchschnittswerten und ist 3 Grad wärmer als im langjährigen Mittel für NRW. Damit wurde auch der Rekordwert von 19,5 Grad aus dem Jahr 2003 nicht erreicht. 

Der bislang zweithöchste Wert aus dem Jahr 1947 von 18,9 Grad jedoch wurde übertroffen. Mit 115 Litern pro Quadratmeter hat es in den Sommermonaten Juni, Juli und August zudem nur halb so viel geregnet wie im langjährigen Mittel (240 Liter pro Quadratmeter). - dpa

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