So sparen Fahranfänger bei der Kfz-Versicherung

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Grund zur Freude: Fahranfänger sparen bei der Kfz-Versicherung, wenn ihre Eltern das Auto als Zweitwagen versichern.

Führerschein-Neulinge haben es schwer: Die meisten sind schon pleite, wenn sie das erste Auto bezahlt haben. Dazu kommt die Kfz-Versicherung – und die kostet sie ein kleines Vermögen: 230 Prozent Aufschlag verlangen viele Versicherer. Mit ein paar Tipps lässt sich viel Geld sparen.

Grund für die saftigen Preise der Kfz-Versicherung für Fahranfänger sind die Unfallstatistiken: 18- bis 25-jährige Autofahrer sind Hauptverursacher schwerer Unfälle. Im vergangenen Jahr waren sie laut der Unfallstatistik des ADAC schuld an 29,5 Prozent der tödlichen Zusammenstöße in Deutschland. Deshalb zahlen sie mehr als ältere Fahrer.

Enorme Preisunterschiede bei der Kfz-Versicherung

Welche Kfz-Versicherung für Fahranfänger die günstigste ist, lässt sich nicht pauschalisieren. Es gibt keine Marktübersicht über die besten Tarife für junge Fahrer. Umso wichtiger ist es, Angebote verschiedener Versicherungsanbieter einzuholen. Dazu eignen sich vor allem Tarif-Rechner im Internet wie zum Beispiel auf Transparo.de.

Tipps: Sparen bei der Kfz-Versicherung

Wer als Fahranfänger ein paar Tricks kennt, kommt bei der Kfz-Versicherung deutlich günstiger davon:

Familienrabatt

Meistens ist es sinnvoll als Erstes ein Angebot von der Kfz-Versicherung der Eltern einzuholen. Viele Unternehmen bieten einen Rabatt für die Kinder Ihrer Kunden an – oft aber erst auf Nachfrage.

Zweitwagen der Eltern

Weigert sich die Versicherung einen Familienrabatt zu geben, gibt es die Möglichkeit das Auto des Fahranfängers als Zweitwagen der Eltern zu versichern. Das ist deutlich billiger. Nach ein paar Jahren sollten die Eltern schriftlich bestätigen, dass der Sprössling das Auto gefahren hat. Die schadensfreien Jahre werden ihm dann angerechnet und er kann sich mit einem günstigen Tarif selbst versichern.

Fahrzeugwahl

Steht der Autokauf noch bevor, lohnt es sich vorher zu prüfen, wie hoch das Wunschauto im Typklassenverzeichnis eingestuft wird. Die Typklasse richtet sich vor allem nach den Unfall- und Schadensbilanzen der Automodelle. Je häufiger ein Schaden bei einem Fahrzeugtyp auftritt, desto höher ist seine Typklasse und damit seine Kfz-Versicherung.

Seit diesem Jahr fließt erstmals auch das Alter aller Versicherungsteilnehmer, die ein bestimmtes Modell fahren, in die Berechnung der Typklassen mit ein. Dazu zählt insbesondere das Alter der jüngsten Fahrzeugnutzer. Gerade bei Fahranfängern beliebte Fahrzeuge wie der Opel Corsa oder der Ford Fiesta sind deshalb in der Kfz-Versicherung besonders teuer.

Sicherheitstrainings und begleitetes Fahren

Einige Anbieter senken den Beitrag für die Kfz-Versicherung, wenn der Fahranfänger ein Sicherheitstraining gemacht hat. Fahranfänger, die Ihren Führerschein bereits mit 17 Jahren gemacht haben und ein Jahr nur mit Begleitperson gefahren sind, erhalten bis zu 50 Prozent Rabatt. Grund für das Entgegenkommen der Versicherer ist die niedrige Unfallrate der begleiteten Führerschein-Neulinge.

Quelle: wa.de

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