Schwerste Verletzung nach Unfall auf der A2

Smoker liegt unbeleuchtet auf der Autobahn: 25-Jährige bei Zusammenstoß schwer verletzt

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[Update] Beckum - Bei dem Zusammenstoß mit einem so genannten Smoker-Trailer, der sich vom Zugfahrzeug gelöst und unbeleuchtet auf der Fahrbahn gelegen hatte, hat eine 25-jährige Passatfahrerin am Sonntagabend auf der A2 schwerste Verletzungen davongetragen. 

Gegen 21.35 Uhr war es zu dem Unfall gekommen, die Autobahn musste in Fahrtrichtung Oberhausen für fast vier Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu sieben Kilometern bis zur Anschlussstelle Beckum. 

Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte sich der Anhänger, ein so genannter Smoker-Trailer, der an einem in Litauen zugelassenen VW-Transporter angehängt war, in Höhe des Parkplatzes Brunsberg von dem Zugfahrzeug gelöst. Ursache soll ein Achsbruch gewesen sein. Der Smoker-Grill lag dann unbeleuchtet auf der Fahrbahn. 

Nach Polizeiangaben hatte der Fahrer eines VW Crafters aus Litauen zuvor den Funkenflug an seinem Anhänger bemerkt. Dann habe sich der Grill gelöst und sei auf den linken Fahrstreifen geschleudert. Der 39-Jährige hielt daraufhin auf dem Seitenstreifen und stellte ein Warndreieck auf.  

Kurze Zeit später passierte die Passatfahrerin die Unfallstelle, erkannte den Anhänger auf ihrem Fahrstreifen zu spät und erfasste ihn. Der Passat schleuderte dann noch gegen das Auto einer 56-Jährigen Gütersloherin, während der Grill-Anhänger noch gegen ein weiteres Fahrzeug prallte.

Nach den ersten Notrufen wurden zwei Dutzend haupt- und ehrenamtliche Kräfte des Löschzugs Beckum auf die Autobahn entsandt, ferner die Rettungswagen aus Beckum, Neubeckum und Ennigerloh sowie das Notarzteinsatzfahrzeug aus der Püttstadt. 

Die schwerstverletzte Frau musste von den Feuerwehrleuten aus dem Wrack befreit werden. Nach einer ersten notärztlichen Behandlung an der Unfallstelle wurde sie zunächst auf dem schnellsten Weg in das nächstgelegene Krankenhaus nach Ahlen gebracht. 

Bei dem Unfall wurde eine weitere Person nach Angaben der Feuerwehr schwer verletzt, auch sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Für die Rettungsarbeiten und die Spurensicherung wurde die Autobahn zunächst voll gesperrt, gegen Mitternacht konnten die ersten Autofahrer über den linken Fahrstreifen die Unfallstelle passieren. Später musste dann noch einmal die Autobahn komplett gesperrt werden, ehe dann gegen 1.30 Uhr alle Störungen beseitigt waren.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 30.000 Euro. 

Quelle: wa.de

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