„WC der Sinne" auf der Landesgartenschau

WC der Sinne

Unter dem Motto „WC der Sinne“ hat der Hemeraner Badausstatter KEUCO eine öffentliche Toilettenanlage geschaffen, die überraschend und völlig anders konzipiert ist als üblich. Wenige Tage vor der feierlichen Eröffnung der Landesgartenschau Hemer 2010 hat KEUCO als Themensponsor der Landesgartenschau die öffentlichen Toiletten im Park der Sinne übergeben.

 Engelbert Himrich, Geschäftsführende Gesellschafter von KEUCO, Geschäftsführer Hartmut Dalheimer und die Leiterin Marketing Kommunikation, Katja Zimmermann, überreichten symbolisch die Schlüssel der WC-Anlage an Bürgermeister Michael Esken. Entsprechend seiner Kompetenzfelder hat der Badausstatter aus Hemer die öffentliche Toilettenanlage im Park der Sinne auf dem Weg zum Felsenmeer attraktiv und hochästhetisch gestaltet.

Unter dem Motto „WC der Sinne“ erwartet die Besucher eine öffentliche Toilettenanlage, die von KEUCO individuell gestaltet und in Szene gesetzt wurde, um so die Sinne und Emotionen der Besucher anzusprechen. Farb- und Lichteffekte spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie angenehme Klänge und Bilder aus der Natur.

Die Damen dürfen sich auf eine romantische Atmosphäre freuen. Zart rosarote Wände, leuchtende Orchideen an der Decke und der Frühling aus Vivaldis Vierjahreszeiten lassen Frauenherzen höher schlagen. Die Herren tauchen ein in eine faszinierende Unterwasserwelt: Ein hinterleuchtetes Korallenriff und ein großer Fischschwarm unter der Decke, blaue Wände und die Geräusche eines Tauchers sorgen für das Gefühl, unter Wasser zu sein.

Besonders außergewöhnlich ist auch das kräftig-grüne barrierefreie WC. Ein leuchtender Blätterhimmel, Vogelgezwitscher, das Klopfen des Spechts und das Rascheln der Blätter im Wind sorgen dafür, dass sich der Benutzer hier wohl fühlt. Auch Babys, die hier gewickelt werden können, werden von den Geräuschen aus der Natur und dem leuchtenden Deckenmotiv fasziniert sein. Durch diese spezielle Innenarchitektur entsteht einbarrierefreies WC, welches sich abhebt von in der Regel stigmatisierenden und klinisch wirkenden WCs im öffentlichen Bereich.

„So etwas habe ich noch nie gesehen“, kommentiert Bürgermeister Michael Esken voller Begeisterung.  Nicht nur die Besucher der Landesgartenschau werden von dieser besonderen Toilettenanlage überrascht und fasziniert sein, die unmittelbar an das Felsenmeer grenzt. „Die Anlage ist Teil des Programms ‚Attraktivierung des Felsenmeers’ und wurde, ebenso wie Brücke, Steg und Aussichtsplattform, größtenteils durch europäische Fördermittel finanziert“, erklärt LGS-Geschäftsführer Ralf Schweinsberg. Insgesamt wurden rund 1,6 Millionen Euro investiert, damit das einzigartige Geotop seine touristische Strahlkraft entfalten kann.

Quelle: wa.de

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