In Fröndenberg, Hagen, Witten und Kreuztal zugeschlagen

Serie von Einbrüchen in NRW aufgeklärt - Polizei sucht aber weitere Tatorte

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Kreis Unna - Ihr "Betätigungsfeld" lag im Kreis Unna, aber auch in Hagen, Witten und Kreuztal. Jetzt aber hat ihr die Polizei das Handwerk gelegt: Eine 28-jährige Frau aus Rumänien, die im Verdacht steht, reihenweise Einbrüche in NRW begangen zu haben, sitzt jetzt hinter "schwedischen Gardinen" in Untersuchungshaft. Etliche Taten konnten die Ermittler mit ihr in Verbindung bringen, möglicherweise aber gibt es noch weitere Tatorte.

Bei der Klärung der Straftaten sei aufgefallen, dass nicht alle Vorfälle der Polizei direkt gemeldet, sondern erst bei den Ermittlungen der Kriminalpolizei bekannt geworden seien.

"Die Polizei bittet daher Betroffene, die sich bislang noch nicht gemeldet haben, dies nachzuholen. Hinweise nimmt die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303/921-3120 oder 921-0 entgegen", heißt es am Mittwochmittag.

In Unna-Lünern wurde die Frau laut Pressemitteilung am 30. März von der Polizei überprüft, ohne dass ihr eine Straftat habe nachgewiesen werden können.

Am 23. März und am 6. April sei es zu insgesamt fünf Einbruchsstraftaten mit dem gleichen "Modus operandi" in den Fröndenberger Stadtteilen Frömern und Langschede gekommen. 

"Eine Einbrecherin verschaffte sich jeweils in den Morgenstunden Zugang zu den Häusern, indem sie durch zum Lüften geöffnete Fenster oder Terrassentüren in die Wohnräume eindrang, um dort Wertgegenstände zu entwenden. 

Wenn sie von den Wohnungsinhabern überrascht wurde, gab sie an, schlafen zu wollen oder Arbeit zu suchen", heißt es weiter von der Polizei.

Die Täterin habe nun von der Polizei ermittelt werden können: "Es handelt sich um eine 28-jährige Rumänin, die bei Wahllichtbildvorlagen von allen Geschädigten eindeutig wiedererkannt wurde. Der überörtlich agierenden Täterin konnten mittlerweile auch in Hagen, Witten und Kreuztal gleichgelagerte Einbruchsstraftaten nachgewiesen werden. Die Einbrecherin sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft", so die Polizei. - eB

Quelle: wa.de

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