Schutzengel im Einsatz bei riskanten Unfällen mit Zug, Bus und Kind

Münster/Duisburg/Warendorf - Gleich mehrere Schutzengel müssen am Freitagabend in Nordrhein-Westfalen im Einsatz gewesen sein. Glimpflich gingen diverse Zusammenstöße von Autofahrern mit einem Zug, einem Linienbus und einem Kinder-Buggy aus.

Im Kreis Warendorf lenkte ein 54-Jähriger aus Recklinghausen am Freitagabend seien Laster von der Bundesstraße 64 über einen Bahnübergang und kollidierte dabei mit einem in Richtung Münster fahrenden Zug. Laut Polizeibericht vom Samstag blieb der 54-Jährige ebenso unverletzt wie die 80 Fahrgäste des Zuges. Der Sachschaden beläuft sich auf mehr als 35.000 Euro. Die B64 musste für etwa zwei Stunden gesperrt werden.

Glück im Unglück hatte auch eine 23-Jährige, die am Freitagabend einem Linienbus in Duisburg-Rheinhausen die Vorfahrt nahm. Sie wurde zwar ebenso wie der 35-jährige Busfahrer verletzt, allerdings nicht lebensbedrohlich. Der Sachschaden wurde mit 8000 Euro beziffert.

Schwerstarbeit leistete schließlich auch der Schutzengel einer Dreijährigen in Münster: Als ihr Vater am Freitagabend eine Straße mit seinem Kind überqueren wollte, wurde der Buggy der Kleinen von einem links abbiegenden 69 Jahre alten Autofahrer erfasst. Dadurch wurde der Kinderwagen auf die Seite geworfen und fünf Meter weit über die Fahrbahn geschoben. "Das Mädchen war in ihrem Buggy angeschnallt und mit dicker Jacke und Mütze augenscheinlich gut geschützt", heißt es im Polizeibericht vom Samstag. Zwar sei die Dreijährige zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden, schlimmere Folgen seien aber glücklicherweise ausgeblieben.

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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