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Maskenpflicht an Schulen in NRW: Die aktuellen Regeln

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Von: Marcel Guboff

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Corona ist noch nicht zu Ende: Welche Regeln gelten aktuell an den Schulen in NRW? Gibt es eine offizielle Maskenpflicht? Alle Infos.

Hamm - Der Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen läuft. Zwar ist Corona nach wie vor nicht Geschichte, riesige Auswirkungen etwa in Form von großem Unterrichtsausfall oder Distanzunterricht gibt es aktuell jedoch nicht. Regeln im Umgang mit der Pandemie gibt es aber in vielen Bereichen immer noch - wie sieht es da an den Schulen in NRW aus?

LandNordrhein-Westfalen
Fläche34.098 km²
HauptstadtDüsseldorf

Maskenpflicht an Schulen: Welche Regel gilt in NRW?

Ein großes Thema in der jungen Corona-Vergangenheit war neben der Frage nach Präsenz war das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Dies ist zumindest aktuell (Stand: 9. September) nicht obligatorisch.

Das Schulministerium von NRW unter der Leitung von Dorothee Feller (CDU) verweist auf die aktuelle Rechtslage auf Bundesebene. Dort ist derzeit keine Pflicht zum Tragen einer Maske in den Schulen vorgesehen.

Doch weiter heißt es: „Aufgrund der weiterhin bestehenden Corona-Lage wird allen Schülerinnen und Schülern sowie allen an den Schulen in Nordrhein-Westfalen Beschäftigten empfohlen, in eigener Verantwortung zu ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Dritter innerhalb von Schulgebäuden eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen.“ Diese Empfehlung beschränke sich für Kinder und Jugendliche auf das Tragen einer medizinischen Maske.

Maskenpflicht an Schulen in NRW: Ab Herbst ab Klasse 5 möglich

Eine offizielle Maskenpflicht gilt an den Schulen in NRW demnach nicht. Das ändert sich auch mit dem Inkrafttreten des neuen Infektionsschutzgesetzes ab Herbst nicht wirklich. Es sieht vor, dass eine Maskenpflicht in Schulen ab Klasse 5 verhängt werden könne, wenn dies zur Aufrechterhaltung eines geregelten Präsenzunterrichts erforderlich ist.

Ganz unabhängig von der Maskenpflicht an den Schulen in Nordrhein-Westfalen: Das Thema Distanzunterricht ist nicht gänzlich vom Tisch. Sollte sich die Corona-Pandemie verschärfen - oder eine extreme Wetterlage vorherrschen -, sollen die Schulen in NRW künftig selbst Distanzunterricht einführen dürfen. So sieht es ein Entwurf einer Verordnung von NRW-Schulministerin Dorothee Feller vor.

Schulen in NRW: Entscheidung für Distanzunterricht nur in Ausnahmesituationen

Damit sollen die Schulen für die kommende Jahreszeit krisenfest aufgestellt werden, hieß es bereits vor einigen Tagen aus dem NRW-Schulministerium. Digitaler Distanzunterricht solle aber nur in besonderen Ausnahmesituationen eingerichtet werden. Der Entwurf der Verordnung ist dem Landtag zugegangen, dessen Schulausschuss noch darüber entscheiden muss.

Die Schulleitungen sollen demnach nach Einschätzung der Lage vor Ort entscheiden und anschließend die Eltern und die Schulaufsichtsbehörde darüber informieren. Jochen Ott, schulpolitischer Sprecher der SPD, kritisierte nach Bekanntwerden im Kölner Stadt-Anzeiger, dass in der Verordnung Kriterien für die Entscheidung fehlten. (mit dpa)

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