Schule beginnt in NRW - Sicherheitskampagne für Erstklässler

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Schulbeginn in Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf - Sicherer Schulweg, gesundes Frühstück, wenig Lasten für den Rücken: Zum Schulstart haben Erstklässler und ihre Eltern an Etliches zu denken - auch angesichts zahlreicher Ratschläge vieler guter Geister.

Nach sechseinhalb Wochen Ferien hat am Mittwoch für die meisten der rund 2,5 Millionen Schüler und 198.000 Lehrer in Nordrhein-Westfalen wieder der Schulalltag begonnen. Nur die Einschulungsfeiern für die über 156.000 Erstklässler dürfen wahlweise auch einen Tag später beginnen.

Die Landesverkehrswacht gibt am Mittwoch den Startschuss für ihre diesjährige Sicherheitskampagne "Brems Dich! Schule hat begonnen". Sie wirbt bei Verkehrsteilnehmern für Rücksicht gegenüber Schulanfängern und übt mit den ABC-Schützen Sicherheit im Straßenverkehr. Die Kampagne wird von den Landesministern für Schule und für Verkehr, Yvonne Gebauer (FDP) und Hendrik Wüst (CDU) in einer Grundschule in Düsseldorf eröffnet.

Der Lehrerverband Bildung und Erziehung (VBE) empfiehlt: "Ein gesundes Frühstück, der richtige Schulranzen und den Schulweg vorher trainieren sind nützliche Starthilfen." Ein vollwertiges Frühstück sei eine wichtige Energiegrundlage für jeden Schultag, mahnte der VBE-Landesvorsitzende Stefan Behlau. "Bargeld, das dann in Süßigkeiten und Cola investiert wird, wäre der falsche Weg."

Auch wenn die Kinder am Anfang stolz sind auf ihre vielen bunten Schulmaterialien, sollten Eltern darauf achten, dass die Kleinen ihren Rücken nicht überlasten. "Am besten die Schultasche am Vorabend packen und sich auch mit den Lehrkräften austauschen, damit das Herumschleppen überflüssiger Bücher und Hefte vermieden wird", rät Behlau. "Der Schulranzen sollte außerdem mit reflektierenden Materialien beschichtet sein, damit das Kind im Straßenverkehr gut zu erkennen ist."

Lehrermangel in NRW spürbar

Auch im neuen Schuljahr zeichnet sich wieder ein spürbarer Lehrermangel ab - vor allem an Grundschulen sowie im Ruhrgebiet. Von gut 9600 im Sommer ausgeschriebenen Lehrerstellen sind knapp 3700 noch nicht besetzt.

Auf Gesprächsangebote weisen der Landesverband Schulpsychologie und die Evangelische Kirche im Rheinland hin. Gerade zum Start eines neuen Schuljahres seien Seelsorger besonders gefragt, berichtete die Landespfarrerin für Schulseelsorge, Sabine Lindemeyer. Die Pfarrer stünden Schülern, Lehrern und Eltern als vertrauensvolle Ansprechpartner mit besonderer Schweigepflicht zur Verfügung. Der Verband Schulpsychologie empfiehlt Eltern vor allem, ihren Kindern zum Schulstart keine unrealistischen Ziele zu setzen. - dpa/lnw

Quelle: wa.de

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