Schülerin aus Lohmar mit 78 Stichen getötet - Plädoyer

Cottbus/Lohmar - Mit 78 Messerstichen soll ein junger Mann aus Lohmar seine Internetbekanntschaft getötet haben - weil sie ihm einen Korb gegeben hatte. Die 14-Jährige verblutete 2013 in Eichwalde (Dahme-Spreewald) auf offener Straße. Am Montag wird das Plädoyer der Verteidigung erwartet.

Nach dem grausamen Tod einer Schülerin durch 78 Messerstiche bei Berlin neigt sich der Mordprozess in Cottbus dem Ende zu. Für Montag (13.00 Uhr) ist das Plädoyer der Verteidigung vorgesehen. Angeklagt ist ein 21-Jähriger aus Lohmar (Rhein-Sieg-Kreis), den die 14-Jährige über das Internet kennengelernt hatte.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Mann vor, der Schülerin in ihrem Wohnort Eichwalde (Dahme-Spreewald) im November 2013 aufgelauert, sie mit einer Bierflasche niedergeschlagen und dann auf sie eingestochen zu haben. Er soll wütend darauf gewesen sein, dass sie ihm einen Korb gab und den Kontakt abbrechen wollte.

Dafür fordert die Staatsanwaltschaft 15 Jahre Haft - die Höchststrafe nach Jugendstrafrecht. Der Angeklagte gab die Tat bereits zu, indem er über seinen Anwalt die Eltern der 14-Jährigen um Entschuldigung bat. - dpa

Quelle: wa.de

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