Zwischen Plettenberg und Herscheid

Leichenfund an Oestertalsperre: Fremdeinwirkung? Das sagt die Polizei

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Die Leiche wurde am Ufer der Oestertalsperre in Plettenberg gefunden.

Schrecklicher Fund: An einer Talsperre im Sauerland wurde eine Leiche entdeckt. Es gibt neue Informationen.

  • Die Leiche einer Frau wurde an der Oestertalsperre im Sauerland gefunden
  • Es handelt sich um eine 71-Jährige aus Hückeswagen
  • Die Polizei hat keine Hinweise auf Fremdverschulden

Update, 26. November: Die Todesursache der 71-Jährigen aus Hückeswagen bleibt offen. "Die Polizei hat keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Deshalb wurde auch keine Obduktion angeordnet“, erklärte Polizeisprecher Dietmar Boronowski auf Anfrage.

Die Leiche der Frau, die am 15. November am Ende eines kleinen Trampelpfades am Einlauf der Oestertalsperre an der Gemeindegrenze von Herscheid und Plettenberg gefunden wurde, wurde mittlerweile von der Polizei zur Bestattung freigegeben.

Leiche lag am Einlauf der Oestertalsperre

Erstmeldung vom 15. November: Gegen 12.45 Uhr machte ein Zeuge am Freitag eine schreckliche Entdeckung am Stadtrand von Plettenberg. Der Körper einer älteren Frau lag in Ufernähe im Wasser der Oestertalsperre.

Die alarmierten Rettungskräfte der Feuer- und Rettungswache konnten nur noch den Tod der Frau feststellen. Der Fundort liegt nahe des Einlaufs der Oestertalsperre an der Grenze zwischen der Gemeinde Herscheid und der Stadt Plettenberg in Höhe eines Seitenstreifens mit Parkplätzen.

Leichenfund: Frau kam aus Hückeswagen

Bei der Toten handelt es um eine 71-jährige Frau aus Hückeswagen. Bei ihr fanden die Einsatzkräfte der Polizei einen Schlüssel, der zu einem Opel Corsa passte, der auf dem nahegelegenen Parkplatz abgestellt war. Das ermöglichte der Polizei, die Identität der Toten schnell herauszufinden. Der Opel Corsa wurde zur genaueren Untersuchung von der Polizei sichergestellt.

Der Körper der 71-Jährigen wurde am Ende eines kleines Trampelpfades gefunden, der in Höhe der Parkbucht von der Ebbetalstraße hinunter zum Wasser führt. Zur Todesursache ist noch nichts bekannt. Die Leiche soll nun in der Gerichtsmedizin Dortmund obduziert werden. Mit Ergebnissen ist nicht vor kommender Woche zu rechnen.

Leichenfunde in Seen in NRW

Parallel dazu wird von der Kripo das Wohnumfeld der offenbar allein lebenden Frau untersucht. Laut Polizei-Pressesprecher Dietmar Boronowski „deutet nach ersten Erkenntnissen nichts auf ein Verbrechen hin.“

Im Juli ertrank ein Mönch bei Olpe-Sondern im Biggesee. Er wollte einen Mitbruder, der nicht schwimmen konnte, retten. In Hamm-Uentrop wurde ein vermisster neunjähriger Junge aus dem See einer Wasserskianlage geborgen. Am Möhnesee wurden auf zwei Parkbänken größere Mengen Blut entdeckt. Es begann eine große Suchaktion.

Im Video ist der Überlauf der Oestertalsperre zu sehen:

Quelle: wa.de

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