Angebot auch in Drogerien und Supermärkten

Corona-Schnelltests bei Aldi: Was Sie über den Selbsttest wissen müssen

Bei Aldi gibt es seit Samstag Corona-Schnelltests zu kaufen. Weitere Discounter und dm wollen nachziehen. Was Sie über den Selbsttest für zuhause wissen müssen.

NRW - Selbsttests sind in Deutschland und Nordrhein-Westfalen auf dem Vormarsch. Seit Samstag (6. März) verkaufen Aldi Süd und Aldi Nord Corona-Schnelltests zur eigenen Anwendung. Weitere Discounter und auch dm wollen folgen. (News zum Coronavirus)

BundeslandNordrhein-Westfalen
HauptstadtDüsseldorf
Einwohner17,93 Millionen (2019)

Die Beschlüsse vom Corona-Gipfel stellen Lockerungen im Corona-Lockdown in Aussicht. Dabei handelt es sich vor allem um einzelne Öffnungsschritte, die von der Inzidenz abhängig sind. Der Einzelhandel muss sich mit maßgeblichen Öffnungen noch gedulden. Gleiches gilt für die Gastronomie oder den Sport. Allerdings soll in diesen Bereichen auch mehr getestet werden. Passend dazu sollen Schnelltests und Selbsttests fortan expandieren.

Corona-Schnelltests: Aldi sticht dm und Co. aus - Abgabemenge der Selbsttests begrenzt

Vor rund einer Woche hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte erstmals Sonderzulassungen für Corona-Selbsttests erteilt, nachdem zuvor lange Zeit medizinisches Fachpersonal für die Durchführung eines Schnelltests zwingend notwendig war. Der Discounter Aldi ist nun der erste Einzelhändler, der Corona-Schnelltests für den Hausgebrauch anbietet. Wie merkur.de* berichtet, sticht Aldi mit seinem Verkauf der Schnelltests andere Discounter und Drogeriemarktketten aus.

Seit Samstag (6. März) sind die Selbsttests in Kits erhältlich, wobei die Abgabemenge zunächst begrenzt wird. Demnach darf ein Kunde zunächst ausschließlich eine Packung kaufen - ein Prinzip, das ein wenig an die Klopapier-Begrenzung im ersten Corona-Lockdown erinnert.

Corona-Selbsttest bei Aldi: Das ist der Preis - Schnelltest beim Arzt deutlich teurer

Wer bei Aldi einen Selbsttest erwirbt, muss dafür 25 Euro zahlen. Zum Preis-Vergleich: Bei Durchführungen eines Corona-Schnelltests in einer Hausarztpraxis wurden gut und gerne 40 Euro fällig, wobei es dann auch bei diesem einen Test blieb. In der Testkit-Packung, die Aldi verkauft, sind fünf Selbsttests enthalten.

Der Ablauf weicht allerdings nicht grundsätzlich von den Tests beim Arzt ab. Es handelt sich ebenfalls um einen Nasenabstrich. Das Sekret wird auf den Tester geträufelt und nach 15 Minuten liegt das Ergebnis vor. Es gibt jedoch ein wesentliches Unterscheidungskriterium. Die Proben werden durch einen Abstrich im vorderen Nasenbereich entnommen. Es ist dementsprechend nicht notwendig, sich das Stäbchen tief in die Nase zu stecken. Die Erkennungsrate der Selbsttests, die es seit Samstag (6. März) bei Aldi zu kaufen, liegt den Angaben zufolge bei 96 Prozent.

Bei Aldi soll es ab Samstag einen Corona-Selbsttest zu kaufen geben.

Corona-Schnelltests bei Aldi: Dm und andere Discounter planen auch den Verkauf von Selbsttests

Doch nicht nur Aldi hat das Thema auf dem Zettel. Auch Lidl, Rewe und Edeka werden vermutlich zeitnah nachziehen. Drogeriemarktketten wie Rossmann und dm, die ja ebenfalls schwerpunktmäßig Produkte des täglichen Bedarfs anbieten, hatten angekündigt, mit dem Verkauf am Dienstag (9. März) zu beginnen. Wann die Schnelltests bei dm und Co. in den Filialen erhältlich sein werden, wird sich zeigen. 

Auf seiner Website wirbt dm schon mit den Schnelltests für die häusliche Anwendung. Das Testergebnis der bald vertriebenen Selbsttests ist nach Angaben von dm in der Regel schon nach wenigen Minuten abzulesen. Wie ruhr24.de* berichtet, plant dm, die Schnelltests so günstig wie möglich zu verkaufen. Der genaue Preis steht aber wohl noch nicht fest. Ab wann im Internet Bestellungen für derartige Selbsttests möglich sind, ist ebenfalls unklar. Fakt ist, dass viele Hersteller auf dem Markt sind und damit auch noch viele Verkaufsstellen folgen werden.

Corona-Schnelltests bei Aldi: Geschultes Personal kümmert sich um den Abstrich

In Apotheken soll es zudem kostenlose Schnelltests geben. Beim Corona-Gipfel beschlossen Bund und Länder, dass ab kommender Woche jeder Bürger ein kostenloses Angebot für einen herkömmlichen Antigen-Schnelltest erhält. Gesundheitsminister Jens Spahn hatte dieses Angebot schon für den 1. März angekündigt. Konkret soll für jeden fortan mindestens ein Schnelltest pro Woche möglich sein. Um den Abstrich kümmert sich geschultes Personal in Testzentren, Praxen oder Apotheken.

„Wir wollen diese beide Möglichkeiten einsetzen, um mit einer umfassenden Teststrategie uns mehr Spielraum für Öffnungen zu erarbeiten“, kommentierte Bundesfinanzminister Olaf Scholz das Zusammenspiel der kostenlosen Schnelltests und kostenpflichtigen Selbsttests aus dem Einzelhandel. - ruhr24.de* und merkur.de* sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Jesse

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare