Schlafstörungen: Mit diesen Tipps schlafen Sie durch

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Mit diesen Tipps geben Sie Schlafstörungen keine Chance und erholen Sie sich von Ihrem stressigen Alltag.

Alkohol, Elektrogeräte, oder die Schlummertaste am Wecker - vieles kann Ihnen nachts die Ruhe rauben. Sogar die Schlafzimmer-Einrichtung entscheidet darüber, wie gut Sie schlafen. Finden Sie endlich die Erholung, die Sie brauchen. Diese Tipps helfen bei Schlafstörungen.

Machen Sie Ihr Schlafzimmer zu Ihrer Ruheoase

Ihr Schlafzimmer sollte weder Arbeitszimmer noch Abstellkammer sein. Setzen Sie bei der Einrichtung auf möglichst wenige Möbel aus natürlichen Materialien. Wählen Sie zum Beispiel ein Bett aus Holz und streichen Sie die Wände in gedeckten Farben. Das wirkt beruhigend. Räumen Sie auch Lärmquellen aus dem Weg und dunkeln Sie den Raum so gut wie möglich ab: Flimmernde Geräte oder tickende Uhren haben im Schlafzimmer nichts verloren.

Auf den richtigen Federn gebettet

Eine ungemütliche Matratze ist oft der Grund für Schlafstörungen. Entweder weil sie durchgelegen, oder einfach zu klein ist. Tauschen Sie die Liegefläche alle fünf bis zehn Jahre aus und achten Sie auf den richtigen Härtegrad. Im Idealfall gibt die Matratze in der Hüft- und Schulterregion stärker nach, so dass Ihre Wirbelsäule gerade liegt. Dadurch soll verhindert werden, dass die Bandscheiben beim Schlafen ungleichmäßig zusammengedrückt werden.

Finger weg von der Schlummertaste

Die Schlummertaste raubt Ihnen jeden Morgen wichtige Minuten Erholung. Die kurze Ruhezeit zwischen den Wecktönen ist von keiner guten Qualität. Sie wachen erschöpfter auf, als Sie eigentlich sind. Stellen Sie den Wecker deshalb lieber etwas später  und versuchen Sie, morgens immer zur gleichen Zeit  aufzustehen – möglichst auch am Wochenende und im Urlaub. Das stabilisiert Ihren Ruhe-Wach-Rhythmus und hilft gegen Schlafstörungen.

Der richtige Gute-Nacht-Trunk gegen Schlafstörungen

Mit einem Gläschen Rotwein am Abend fällt Ihnen das Einschlafen leichter. Doch Vorsicht! Sie handeln sich so schnell Durchschlafprobleme ein. Denn sobald der Alkohol bis zu einem gewissen Grad abgebaut ist, wirkt er stimulierend und Sie wachen auf. Hinzu kommt: Wer größere Mengen trinkt, verstärkt gleichzeitig seinen Harndrang und seinen Durst. Der Alkohol wird aus dem Körper geschwemmt und entzieht ihm gleichzeitig Wasser.

Wenn Sie gut einschlafen möchten, verzichten Sie ebenfalls schon ab mittags auf Kaffee, Cola, sowie schwarzen und grünen Tee. Koffein regt den Kreislauf an und bleibt bis zu 14 Stunden im Körper. Gehen Sie auch nicht mit vollem Bauch ins Bett. Müssen Magen und Darm eine Nachtschicht einlegen, schlafen Sie unruhiger. Trinken Sie besser ein Glas Milch vor dem Einschlafen. Das macht satt, entspannt und hilft Ihnen zur Ruhe zu kommen.

Fahren Sie den Alltagsstress herunter

Lassen Sie den Tag langsam ausklingen. Zwei Stunden vor dem Schlafengehen sollten Sie sich nicht mehr geistig oder körperlich anstrengen. Sport am Abend ist zwar ratsam, powern Sie sich jedoch nicht aus. Sonst kommen Sie nicht zur Ruhe, da der Kreislauf noch auf Hochtouren läuft.

Schalten Sie eine Stunde, bevor Sie in die Federn schlüpfen, alle elektronischen Geräte  ab. Dazu zählen Handy, Laptop, Tablet – und auch der Fernseher. Helles Licht ist nämlich einer der größten Störfaktoren unseres Schlafes.

Bei Schlafstörungen helfen dagegen Rituale wie Musik hören, meditieren oder ein kurzer Abendspaziergang. Diese stimmen den Körper auf die Nacht ein und sie können leichter abschalten.

Quelle: wa.de

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