Säuglingssterblichkeit in NRW auf gleichbleibendem Niveau

DÜSSELDORF - Die Zahl gestorbener Säuglinge in Nordrhein-Westfalen hat sich im vergangenen Jahr kaum verändert. 2011 starben 611 Säuglinge, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte.

Das ist etwa soviel wie in den Jahren zuvor - der langfristige Trend zeigt aber nach unten. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl starben am meisten Babys in Herne und Hagen, in Solingen hingegen starb kein Säugling, wie Kinder unter einem Lebensjahr genannt werden. Während im vergangenen Jahr 275 Mädchen dem Kindstod erlagen, zehn weniger als im Jahr 2010, starben 336 Jungen - fünf mehr als im Vorjahr. Von 1000 Babys starben im gesamten Bundesland laut der Erhebung rechnerisch 4,2.

Anfang der 1990-er Jahre starben noch etwa doppelt so viele Säuglinge wie jetzt. Weitaus dramatischer war die Lage noch früher: Im Jahr 1976 zum Beispiel starben in NRW über 3 200 Babys - das sind mehr als fünfmal so viele wie im vergangenen Jahr. - lnw

Quelle: wa.de

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