"Bedrohungshandlung" gegen die Beamten

Rentner stirbt nach Polizeischüssen auf Friedhof: War er als Jäger unterwegs?

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Symbolfoto

[Update 29. April, 15.27 Uhr] Essen/Bochum - Im Fall der tödlichen Schüsse von Polizisten auf einen 77-Jährigen auf einem Bochumer Friedhof überprüfen die Ermittler, ob dieser dort als Jäger unterwegs war.

"Er hatte eine Jagderlaubnis. Er hatte auch eine Erlaubnis, auf dem Friedhof zu jagen unter ganz engen Voraussetzungen", sagte Oberstaatsanwalt Christian Kuhnert von der Staatsanwaltschaft Bochum am Montag. "Es wird geprüft, ob er berechtigt war, zum fraglichen Zeitpunkt die Jagd auszuüben."

Polizisten hatten am Donnerstag vor Ostern auf den mit einem Jagdgewehr bewaffneten Mann geschossen und ihn schwer verletzt. 

Am Karsamstag erlag er seinen Verletzungen. Den Schüssen war laut Polizeimitteilung eine "Bedrohungshandlung" gegen die Beamten vorausgegangen. Die Polizisten hätten "zum eigenen Schutz geschossen", hieß es. Aus Neutralitätsgründen ermittelt die Polizei Essen. -dpa/lnw

Quelle: wa.de

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