LKW reißt Hauswand ein - Fachwerkhaus einsturzgefährdet

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Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes (THW) stützen in Hergarten, Kreis Düren, die Außenwände eines Fachwerkhauses ab. Ein LKW war zuvor in einer Linkskure von der Fahrbahn abgekommen und hat dabei die Wand des Hauses weggerissen. Das Wohnhaus ist einsturzgefährdet und muss durch das THW abgestützt werden. Die Bewohnerin des Gebäudes war zum Zeitpunkt des Unfalls nicht daheim. Der 57-jährige Lastwagenfahrer wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

HEIMBACH - Freier Blick bis ins Wohnzimmer: Im Kreis Düren ist ein LKW aus der Kurve geschleudert und hat eine komplette Hauswand eingerissen. Jetzt ist das Wohnhaus akut einsturzgefährdet.

Ein Lkw ist am Samstag in Heimbach (Kreis Düren) in ein Fachwerkhaus geschleudert und hat die Hauswand des Gebäudes eingerissen. Das Haus sei akut einsturzgefährdet, teilte die Polizei mit. "Die Hausecke ist komplett weg. Man kann ins Wohnzimmer und im ersten Obergeschoss unter das Bett gucken", sagte ein Polizeisprecher.

Der 57-jährige LKW-Fahrer habe angegeben, von einer Baustellenabsperrung an einem Wohnhaus irritiert gewesen zu sein. Daraufhin verlor er in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Die Zugmaschine prallte nach Polizeiangaben gegen die Hausecke des frei stehenden Fachwerkhauses und kam an der Wand des Nachbarhauses zum Stehen. Dessen Fassade sei ebenfalls beschädigt worden.

Der Fahrer wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die 63-jährige Bewohnerin des Fachwerkhauses sei zum Unfallzeitpunkt nicht zu Hause gewesen. Sie darf zunächst nicht in ihr Haus zurückkehren.

Der Technische Hilfswerk hat das einsturzgefährdete Haus vorläufig mit Stützen gesichert. Am Montag sollen Statiker das Haus noch einmal genau untersuchen. - dpa

Quelle: wa.de

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