Randalierer attackieren Busse und parkende Autos

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Eine Polizistin untersucht eine zerstörte Glasscheibe eines Autos in Recklinghausen.

RECKLINGHAUSEN - Quer durch den Kreis Recklinghausen und die Nachbarstadt Herne haben bislang unbekannte Täter dutzende parkende Autos attackiert, bei drei fahrenden Linienbussen zerbarsten sogar die Scheiben. Ob dabei Schusswaffen im Spiel waren, bleibt noch ungewiss.

Etwa 40 parkende Autos und Bushaltestellen in Castrop-Rauxel, Datteln, Recklinghausen, Wanne-Eickel und Herne waren am Sonntagabend beschädigt worden. Bei drei Linienbussen wurden die Scheiben zertrümmert.

Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Täter mit Schusswaffen auf die Fahrzeuge gefeuert hätten, sagte eine Polizeisprecherin. Projektile, die diesen Verdacht bestätigten, seien bislang jedoch nicht gefunden worden. Es könne sich auch um Steinschleudern und Ähnliches gehandelt haben.

Verletzt wurde niemand. Fahrgäste der attackierten Busse berichteten von einem Knall. Dann seien die Scheiben zerborsten. Mehrere Zeugen gaben an, in der Nähe der Tatorte einen Sportwagen gesehen zu haben. Die Fahndung nach den Randalierern war bislang nicht erfolgreich. Nachdem am Sonntag gegen halb neun die ersten Meldungen bei der Polizei eingingen, hatte ein Großaufgebot nach den mutmaßlichen Tätern gesucht. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz gewesen.

Außerdem prüfen die Ermittler einen möglichen Zusammenhang mit einer ähnlichen Attacke auf einen Linienbus am 13. März in Dorsten, ebenfalls im Kreis Recklinghausen. Auch dort waren mit lautem Knall Scheiben zu Bruch gegangen. Damals konnten die Kriminaltechniker nicht herausfinden, ob Schüsse oder Steine die Scheiben zerstört hatten.

Quelle: wa.de

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