Knietief im Schlamm eingesunken

Radfahrer (41) bleibt im Hennesee stecken - Feuerwehr muss ihn befreien

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Die offensichtlich trockenen Uferbereiche des Hennesees wurden dem Radfahrer am Sonntag zum Verhängnis.

Meschede - Lebensgefährlicher Leichtsinn: Ein 41-jähriger Radfahrer aus Meschede ist bereits am Sonntagnachmittag mit seinem Fahrrad im ziemlich leeren Hennesee steckengeblieben. Die Feuerwehr musste den Mann befreien.

Wie die Feuerwehr mitteilte, wollte der Radfahrer am Sonntag gegen 15 Uhr den leeren Hennesee im Bereich der Holländer Bucht mit seinem Fahrrad überqueren und sank dabei im Schlick ein. Knietief steckte der Mann im Schlamm, hielt sich an seinem Zweirad fest und konnte sich nicht selbst befreien.

"Die Kameraden der Löschgruppe Remblinghausen konnten mit Hilfe von Steckleiterteilen zu dem Verunfallten vordringen. Hierbei sicherten sich die Kameraden mit dem Absturzsicherungssatz", berichtet die Feuerwehr. Vom standfähigen Untergrund bis zum Radfahrer wurden etwa sechs bis acht Meter über die Steckleiterteile zurückgelegt. 

Rettung verläuft "rasch und problemlos"

Die Rettung des Mannes verlief laut Feuerwehr "rasch und problemlos". Der leicht unterkühlte Mann wurde im Anschluss von Feuerwehrangehörigen und einem internen Rettungssanitäter im Feuerwehrfahrzeug betreut. 

Die Bergung des Fahrrades und der eingesunkenen Leiterteile erwies sich hingegen als aufwändiger als die Rettung des Mannes. Er und sein Zweirad wurden anschließend von der Polizei nach Hause gebracht.

Bereits vor einigen Wochen hatte der Ruhrverband davor gewarnt, die trockenen Uferbereiche der Stauseen in der Region zu betreten. Der Untergrund sei dort nicht überall tragfähig, weshalb - wie bei dem Radfahrer am Hennesee - die Gefahr bestehe, einzusinken und sich nicht mehr selbst befreien zu können. "Das Betreten trockener Uferbereiche von Talsperren ist lebensgefährlicher Leichtsinn!", hieß es in einer Pressemitteilung.

Quelle: wa.de

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