Wieder Pyrotechnik-Explosion in Bielefeld

BIELEFELD - Pyrotechnik-Explosion erschüttert zum zweiten Mal Bielefeld Unglaublich, aber wahr: In Bielefeld ist innerhalb von Tagen das zweite Pyrotechniklager in die Luft geflogen. Die Polizei untersucht gerademal den ersten Tatort.

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Was lagerte wirklich im explodierten Haus in Bielefeld?

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage ist in Bielefeld ein Feuerwerk-Lager in die Luft geflogen. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Anfang Juni hatten Serienexplosionen in einem Zweifamilienhaus die Sonntagsnachmittagsstille zerrissen.

Zwei Bewohner wurden schwer, zwei weitere leicht verletzt. Aus noch unbekannten Gründen waren große Mengen Feuerwerk in dem Haus explodiert. Wie im zweiten Fall besaß der Verantwortliche eine Genehmigung zur Lagerung von Pyrotechnik.

Am Dienstag kam es erneut zu einer heftigen Explosion. Zuvor soll ein Schuppen gebrannt haben. Trümmerteile flogen 50 Meter weit durch die Luft. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte. Ein 73 Jahre alter Mann, der nach eigenen Angaben die Erlaubnis zum Lagern des Feuerwerks besaß, hatte die Feuerwehr alarmiert. Die Polizei hält wegen des Feuers auch Brandstiftung für möglich.

Dass kein größeres Unglück passierte, liegt an der vorschriftsmäßigen Lagerung weitaus gefährlicherer Sprengstoffe in einem Stahltresor. Die anderen Stoffe habe der Mann auch in der Menge deponieren dürfen. Im Schuppen befanden sich aber auch Propangasflaschen und Benzin.

Im ersten Fall sucht die Polizei noch immer nach der Ursache. Der Besitzer (42) des Feuerwerks ist weiterhin nicht vernehmungsfähig. Brandermittler und Experten des Landeskriminalamtes können mittlerweile immerhin das abgestützte Haus untersuchen. - lnw

Quelle: wa.de

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