Hinweis an Polizei, dass Person aus Auto in den Wald getragen wurde

Nach nächtlicher Suchaktion: Polizei schließt üblen Scherz aus - Zeuge hat richtig gehandelt

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Lagebesprechung am Einsatzort.

[Update, Donnerstag 12.07 Uhr] Plettenberg/Affeln - Diese Zeugenaussage löste einen großen Einsatz aus: Eine Person sei zwischen Affeln und Plettenberg liegend aus einem Auto heraus in den Wald getragen worden, hieß es am Mittwochabend. Ein Fehlalarm. Wie die Polizei betont, hat der Zeuge aber absolut richtig gehandelt, die Polizei zu alarmieren. 

Der Einsatz zwischen Affeln und Plettenberg, bei dem Polizei und Feuerwehr die Information prüften, hat gut eineinhalb Stunden gedauert. Dann wurde er beendet - ohne Fund auf dem Parkplatz an der L 697 beziehungsweise im angrenzenden Waldstück Hemberg. 

Wie Christof Hüls, Sprecher der Polizei im Märkischen Kreis, auf Nachfrage am Donnerstag sagte, habe der Zeuge genau richtig reagiert. "Er ist relativ schnell an der Stelle vorbeigefahren und hat dort etwas gesehen, das ihm komisch vorkam. Dass er sich bei uns gemeldet hat, war richtig. Lieber einmal zu viel anrufen als zu wenig."

Polizei schließt üblen Scherz aus

Dass es sich um einen üblen Scherz gehandelt haben könnte, schließt die Polizei demnach aus. Der Anrufer, der sich mit seinem Namen gemeldet habe, sei seriös gewesen.

Kurze Info, viel Aufregung: Auch wenn sich am Ende alles als falscher Alarm herausstellte, müsse die Polizei solchen Meldungen natürlich mit erheblichem Aufwand nachgehen, so Hüls. Dazu gehörte im konkreten Fall auch, dass mit einem Polizeihubschrauber "Hummel" per Wärmebildkamera gesucht wurde.

So lautete unsere Berichterstattung von Mittwochabend:

Ein Autofahrer hatte sich gegen 20.10 Uhr bei der Polizei gemeldet - mit der Aussage, er habe gesehen, wie vom Wanderparkplatz an der L697 zwischen Affeln und Plettenberg eine Person liegend aus einem Auto heraus in das Waldgebiet Hemberg getragen worden sein soll.

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr fanden vor Ort auf dem Parkplatz nach Aussage der Polizeileitstelle weder Spuren, die darauf hindeuteten, dass dergleichen dort passiert sein könnte, noch stießen sie bei der Überprüfung des angrenzenden Waldstückes auf eine Person. Im Einsatz war auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera. 

Nach Informationen der Kreisleitstelle handelte es sich somit um einen Irrtum des Autofahrers, der an der entsprechenden Stelle nicht angehalten, sondern nach seiner vermeintlichen Beobachtung umgehend die Polizei verständigt hatte. 

Vor Ort hatte Polizeioberkommissar Thorsten Viets im Gespräch mit unserer Redaktion betont, dass man einem solchen Hinweis selbstverständlich gründlich nachgehe. 

Quelle: wa.de

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