Rechtsextreme Demos verboten

DORTMUND - Der neue Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange hat am Montag zwei rechtsextreme Demonstrationen verboten. Nach Auffassung der Polizei gefährden die geplanten Demonstrationen am 30. April und 1. Mai "unmittelbar die öffentliche Sicherheit und Ordnung".

Der Landesverband der Partei Die Rechte hatte die Aufmärsche angemeldet und erwartet nach diesen Angaben bis zu 300 Teilnehmer.

Einschüchterung habe bei vielen Aktionen und Aktivitäten des Versammlungsanmelders Methode, stellte Lange fest. Darüber hinaus sei es ein Ziel der Aufmärsche, den organisatorischen Zusammenhalt des verbotenen Nationalen Widerstands Dortmund zu stärken. Gegen Verbote von rechten Demonstrationen in Dortmund waren die Anmelder in den vergangenen Jahren - zum Teil erfolgreich - gerichtlich vorgegangen. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa/dpaweb

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