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Polizei sperrt Hauptbahnhof in Dortmund: Entschärfer im Einsatz - Züge betroffen

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Von: Tobias Hinne-Schneider

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Die Bundespolizei setzte Röntgengeräte und einen Roboter ein.
Die Bundespolizei setzte Röntgengeräte und einen Roboter ein. © Markus Wüllner

Die Bundespolizei hat am Dienstagnachmittag den Hauptbahnhof in Dortmund gesperrt. Mitarbeiter melden einen verdächtigen Gegenstand in einem Schließfach.

Dortmund/Hamm - Die Bundespolizei hat am Dienstagnachmittag (18. Januar) den Hauptbahnhof in Dortmund (NRW) gesperrt. Mitarbeiter des Bahnhofs hatten einen verdächtigen Gegenstand in einem Schließfach gemeldet. Die Polizisten vor Ort forderten Spezialkräfte mit einem Bombenräum-Roboter an.

StadtDortmund
BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner587.696 (31. Dez. 2020)

Polizei sperrt Hauptbahnhof in Dortmund: Entschärfer im Einsatz - Züge betroffen

Gegen 16 Uhr hatten Polizisten mit Maschinenpistolen und Sicherheitskräfte der Bahn den Hauptbahnhof geräumt und den Bahnhofsvorplatz abgesperrt. Die Spezialisten rückten an. Mit einem Röntgengerät und einem Roboter haben die Entschärfer den verdächtigen Gegenstand untersucht, erklärte Polizeisprecherin Anne Rohde auf Nachfrage unserer Redaktion. Den konnten die Beamten zuvor nicht einwandfrei zuordnen. Dann die Entwarnung: Der Gegenstand ist nicht gefährlich. „Es handelt sich um einen Alltagsgegenstand“, sagte die Polizeisprecherin, der sei jedoch nicht so alltäglich gewesen, dass man ihn in einem Schließfach erwarte.

Reisende warteten vor dem Bahnhof auf den nächsten Zug - bis kurz vor 17 Uhr war der Eintritt nicht möglich.
Reisende warteten vor dem Bahnhof auf den nächsten Zug - bis kurz vor 17 Uhr war der Eintritt nicht möglich. © Markus Wüllner

Bundespolizei sperrt Hauptbahnhof: Absperrmaßnahmen gegen 17 Uhr aufgehoben

Rund eine Stunde lang dauerte der Einsatz am Hauptbahnhof, dann wurden die Absperrmaßnahmen vollständig aufgehoben. Die Polizeisprecherin erklärte, dass sich die Sperrung auf den Zugverkehr und die Reisenden ausgewirkt habe. Dabei habe vor Ort der erste Feierabendverkehr eingesetzt, sodass viel Betrieb am Bahnhof herrschte. Wie groß die Beeinträchtigungen gewesen sind, werde im Anschluss ermittelt.

Nach einem versuchten Tötungsdelikt im Kreis Lippe (NRW) hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der schildert die Vorfälle aber anders.

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