Polizei und Feuerwehr retten Rehe in Freudenberg und Mülheim

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Die Beamten wickelten das Neugeborene in eine Rettungsdecke, kuschelten es in den Fußraum des Funkstreifenwagens und stellten die Heizung hoch.

Freudenberg/Mülheim - Einsatzkräfte der Autobahnpolizei Freudenberg und der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr haben in den Morgenstunden des Donnerstags bzw. Freitags jeweils Rehe gerettet. An der A45 fanden Polizisten am Seitenstreifen ein neugeborenes Rehkitz, dessen Mutter zuvor bei einem Unfall getötet worden war.

Das Streifenteam der Autobahnpolizeiwache Freudenberg hatte laut Pressemitteilung der zuständigen Polizei Dortmund am Donnerstag gegen 8.10 Uhr auf der A45 den Einsatz "Wildunfall" bekommen, bei dem ein Autofahrer aus Langgöns mit einem Reh kollidiert war. Die Wucht des Zusammenpralls mit dem Auto schleuderte das Tier auf den Seitenstreifen, wo es tot liegen blieb.

Das neugeborenes Rehkitz saß zusammengekauert, benommen und zitternd im Gras.

Während der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten, dass sich im angrenzenden Grünbereich, ganz in der Nähe des getöteten Muttertieres, noch etwas bewegte: ein kleines, neugeborenes Rehkitz. Zusammengekauert, benommen und zitternd saß das Jungtier im Gras. Die beiden Beamten schlossen das "Kleine" sofort in ihr Herz und forderten umgehend einen Jagdausübungsberechtigten an. Sie wickelten das Neugeborene sofort in eine Rettungsdecke, kuschelten es in den Fußraum des Funkstreifenwagens und stellten die Heizung hoch.

Dem kleinen verängstigten Geschöpf machten sie es besonders warm, so dass es immer mehr zu sich kam. Die zwischenzeitig eingetroffen Jäger, der in Begleitung eines Arztes eintraf, nahmen das kleine Waisenkind an sich und sicherten zu, es mit entsprechender Hege und Leihmuttertier wieder aufzupeppeln.

Hierbei bekamen die beiden eingesetzten Beamten nochmal ausdrücklich Lob für ihr Verhalten und die äußerst umsichtige Fürsorge. "Wir hoffen und wünschen dafür von hier alles Gute, dass das kleine Waisenkind trotz der unvorhersehbaren Geburt gesund und munter bei seiner Leih-Mami aufwächst", schrieb die Polizei Dortmund.

Das Reh in Mülheim befand sich in einer misslichen Lage: Es steckte zwischen zwei Streben eines Metallzaunes fest.

In Mülheim an der Ruhr entdeckte am Freitagmorgen um 7.39 Uhr ein aufmerksamer Spaziergänger ein Reh, das sich in einer misslichen Lage befand: Es steckte mit dem Kopf zwischen zwei Streben eines Metallzaunes fest. Die alarmierte Feuerwehr befreite das Reh mit Hilfe eines Akku-Spreizers. Nachdem die Streben auseinander gedrückt waren, konnte das Reh wieder in die Freiheit entlassen werden.

Quelle: wa.de

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