Nur der Anfang

NRW: Wie eine US-Tech-Firma den Verkehr im Ruhrgebiet verändern will

Andreas Pinkwart, Wirtschaftsminister von NRW, verkündet aus Washington große Pläne. Eine US-Tech-Firma im Ruhrgebiet soll erst der Anfang sein.

Duisburg/Washington – Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) ist seit Montag (13. September) in Washington und rührt mächtig die Werbetrommel für das Ruhrgebiet. Mit Erfolg, wie RUHR24* weiß. Denn ein US-amerikanisches Unternehmen siedelt sich in NRW* an

BundeslandNRW
WirtschaftsministerAndreas Pinkwart (FDP)
US-UnternehmenPlug Power – Hersteller von Wasserstoff-Brennstoffzellen

NRW: US-Tech-Unternehmen siedelt sich im Ruhrgebiet an – Andreas Pinkwart (FDP) zufrieden

Bei dem Unternehmen handelt es sich um Plug Power. Andy Marsh, CEO des Unternehmens, hat das Ruhrgebiet als Standort* für seine Europazentrale ausgewählt. Wo genau? Das steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest, soll aber bald verkündet werden.

Plug Power ist ein amerikanischer Hersteller von Wasserstoff-Brennstoffzellen, gibt das NRW-Wirtschaftsministerium bekannt. Der Standort Ruhrgebiet sei eine Win-Win-Situation für beide.

NRW wolle den klimafreundlichen Umbau des Verkehrssektors beschleunigen. Das amerikanische Unternehmen könne von den Fachkräften der Ruhrgebiets- und Rheinland-Universtitäten profitieren (mehr News aus dem Ruhrgebiet* bei RUHR24).

NRW: So will Andreas Pinkwart den klimafreundlichen Umbau des Verkehrssektors beschleunigen

„Wasserstoff ist der Schlüssel für den klimafreundlichen Umbau der Industrie und des Transportsektors in Nordrhein-Westfalen“, so Andreas Pinkwart. Man wolle in den nächsten Jahren ehrgeizige Ausbauziele anstreben und modernste Brennstoffzellen-Fahrzeuge einsetzen. Aus dem Grund brauche man starke Partner – wie Plug Power.

Andreas Pinkwart (FDP) ist in Washington und verkündet: Eine US-Tech-Firma kommt ins Ruhrgebiet.

CEO Andy Marsh äußerte sich: „Die Expansion nach Europa erfolgt, da Plug Power mit dem steigenden Interesse an grüner Wasserstoffenergie einem wachsenden Kundenstamm im Ausland gegenübersteht.“ Grüner Wasserstoff diene als Faktor beim Übergang der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

NRW: Ab 2022 sollen mehr als 500 Tonnen grüner Wasserstoff produziert werden

Bis 2025 wolle man mehr als 500 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Zudem würden in den EU-Ländern Deutschland, Frankreich, Portugal und den Niederlanden weitere Einrichtungen installiert werden, schreibt das Magazin Der Aktionär.

Das Unternehmen Plug Power

Das Unternehmen Plug Power wurde 1997 gegründet, hat seinen Sitz in Latham, im Bundesstaat New York. CEO ist Andy Marsh. Das Unternehmen hat 835 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von 230 Millionen US-Dollar.

Das Unternehmen Plug Power wolle laut Wirtschaftsministerium schon Anfang 2022 das Werk in NRW hochfahren. Bis Mitte des Jahres sollen 60 Arbeitsplätze in Ingenieurlaboren, techischem Kundensupport, Logistik und Training geschaffen werden.

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) will weitere US-Unternehmen vom Ruhrgebiet überzeugen

Wenn es nach FDP-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart geht, dann ist Plug Power erst der erste Schritt. Denn NRW hat große Pläne mit dem Ruhrgebiet als Region* und will Investoren gewinnen. Das ist auch der Grund, warum der FDP-Politiker in den USA weilt.

Aktuell rührt er mit der Standortmarketingkampagne von NRW.Global.Business unter dem Motto „Europe‘s Heartbeat“ die Werbetrommel für NRW. In Zeitungen wie der Washington Post und in den Sozialen Medien läuft diese Kampagne. *RUHR24 ist ein Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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