14-Jähriger verschwunden: Sucheinsatz auch im Hönnetal

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Hönnetal/Bönen - 15 Stunden lang haben Polizei und Rettungsdienste in der Nacht zu Samstag nach einem 14-Jährigen gesucht, der bei einer Ferienfreizeit die Orientierung verloren hatte. Die Suchtrupps waren auch im Hönnetal unterwegs.

Rund 15 Stunden dauerte die Suche nach einem 14-jährigen Pfadfinder aus Belgien, der sich am Freitag bei einem  in der Nähe von Bönen (Kreis Unna) gestarteten Orientierungslauf verlaufen hatte. Dies teilte die Kreisleitstelle der Polizei in Iserlohn mit.

Der Junge war – so sah es der Ablauf für alle Teilnehmer seiner Pfadfindergruppe vor – am Freitag alleine auf den Weg in Richtung Hemer-Edelburg unterwegs. Während die anderen nach und nach im Ziel eintrafen, fehlte von dem 14-jährigen Ernest P. jede Spur.

Ab 20 Uhr fand dann eine groß angelegte Suche mit Hubschraubern und Suchhunden ein. Insgesamt waren 30 Polizisten und Rettungskräfte im Einsatz. Diese bezogen auch das gesamte Hönnetal mit ein. Gegen 3 Uhr kreisten Hubschrauber über Eisborn, und auf den Straßen waren Fahrzeuge mit Blaulicht und Helfer mit Taschenlampen zu sehen.

Gegen 23 Uhr am Freitagabend brachte die Polizei eine Vermisstenmeldung mit dem Foto des Pfadfinders in Umlauf. Aber erst gegen 11 Uhr am Samstag konnte die Suche erfolgreich beendet werden: Der 14-Jährige, bekleidet mit Pfadfinderuniform und Warnweste,  war in Unna entdeckt worden - auf den ersten Blick unverletzt und wohlauf.  Eine aufmerksame Zeugin hatte ihn an der Viktoriastraße in Unna gesehen und die Polizei verständigt.

Quelle: wa.de

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