Sturmwarnung: Orkantief "Andrea" rast auch auf NRW zu

WESTFALEN - Das Orkantief "Andrea" rast auf Deutschland zu. Auch in ganz NRW wird vor starkem Unwetter gewarnt. Es drohen speziell in der Nacht und am Donnerstagmorgen orkanartige Böen.

Am Mittwochabend werden die ersten Böen an der Nordsee erwartet. Der Deutsche Wetterdienst hat bereits Sturm-Vorwarnungen für den gesamten Westen Deutschlands herausgegeben. "Andrea" wird sogar im Flachland Böen der Stärke elf bringen. Schwerpunkte allerdings werden wohl die Gipfel der Alpen und die des Schwarzwaldes.

Orkan „Ulli“ hatte nach Angaben der Meteorologen in NRW zwar schon am Dienstag an einzelnen Orten im Raum Aachen, Münster und auf dem Kahlen Asten bis zu „Tempo“ 110 erreicht. Nachfolger „Andrea“ könne diese Geschwindigkeiten aber fast flächendeckend erreichen, sagte Meteorologe Günther Hamm am Mittwoch in Essen. Dazu kommen Gewitter mit starken Regenfällen. "Andrea" wird noch heftiger als Sturmtief "Ulli" ausfallen, das am Dienstag und in der Nacht zu Mittwoch quer durchs Land Bäume entwurzelte und Dachpfannen losriss. Verletzt wurde dabei niemand.

Neben Sturmschäden muss auch mit deutlichem Hochwasser gerechnet werden. Besonders im Bereich der Ruhr soll sich die Lage verschärfen. Im westlichen Sauerland werden bis zu 50 Liter Niederschlag erwartet.

Orkan „Ulli“ hatte nach Angaben der Meteorologen in NRW schon am Dienstag an einzelnen Orten im Raum Aachen, Münster und auf dem Kahlen Asten bis zu Tempo 110 erreicht. Bei Orkan „Andrea“ soll es nicht mehr bei Einzelfällen bleiben. Die Stärke des verheerenden Orkans „Kyrill“, der vor fünf Jahren in NRW Milliardenschäden angerichtet hatte, werde aber nicht erreicht. Meteorologe Günther Hamm warnte aber davor, Autos unter Bäumen zu parken. Die ersten Ausläufer sollten schon in der Nacht zum Donnerstag NRW erreichen. Der Schwerpunkt wurde für die Morgen- und die Mittagstunden erwartet. Neben Sturm drohen überall Gewitter und Starkregen.

In Dortmund schließen vorsorglich der Zoo und der Westfalenpark. In Bottrop bleibt die B 224 bis Donnerstag gesperrt, weil 150 Pappeln vorsichtshalber gefällt werden. Bereits der schwere Sturm vom Dienstag hatte Bäume knicken und Äste fliegen lassen. Menschen wurden aber nur wenige verletzt.

Quelle: wa.de

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