Nach "Charlie Hebdo"-Anschlag

NRW ordnet Trauerbeflaggung an

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KÖLN/AACHEN - Mit Trauerbeflaggung an öffentlichen Gebäuden erinnert Nordrhein-Westfalen bis Samstag an die Opfer des Terroranschlags auf die französische Satirezeitschrift "Charlie Hebdo". "Wir setzen ein Zeichen der Solidarität und Anteilnahme", sagte Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Donnerstag in Düsseldorf.

Bei dem Anschlag handele es sich "um einen feigen Angriff auch auf die Meinungsfreiheit und damit auf unsere demokratischen Werte in Europa.

Hier müssen wir alle im Kampf gegen Terroristen zusammenstehen." Am Donnerstag hatte Köln bereits seine Fahnen auf Halbmast gesetzt, in Aachen wehten französische Trikolore und Aachener Stadtfahne mit Trauerflor am Rathaus. Im Aachener Rathaus lag ein Kondolenzbuch aus.

In Dortmund liefen die Worte "Je suis Charlie" ganztägig über die Videoleinwände an der Spitze des Dortmunder U-Turms. Erzbischof Maria Kardinal Woelki gedachte am Abend im Kölner Dom der Opfer des Terroranschlags. Gewalt sei "niemals und nirgendwo religiös zu rechtfertigen", ebenso wenig wie "andere Formen von Ausgrenzung und Stimmungsmache", sagte Woelki in seiner Predigt zum traditionellen Gottesdienst für die Karnevalisten.

dpa

Quelle: wa.de

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