Heute in zwei Regierungsbezirken

Lehrer-Warnstreiks jetzt in Arnsberg und Münster

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BOCHUM/MÜNSTER - Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes hat am Donnerstag in Nordrhein-Westfalen der dritte und vorerst letzte Tag der Warnstreiks begonnen.

Die Lehrergewerkschaft GEW hat die angestellten Lehrer zu Arbeitsniederlegungen in den Regierungsbezirken Münster (u.a. Kreise Warendorf und Coesfeld), Arnsberg (u.a. Stadt Hamm, Märkischer Kreis, Kreis Unna und Kreis Soest) und Bochum aufgerufen.

Dort versammelten sich die Streikenden ab 8 Uhr zu Diskussionsrunden, wie eine Sprecherin mitteilte.

In Münster soll am Donnerstagvormittag die stellvertretende GEW-Vorsitzende Maike Finnern sprechen. Auch an der Uniklinik in Köln sowie an Gerichten und Hochschulen im Raum Dortmund wollten Mitarbeiter die Arbeit niederlegen. Dazu hatte die Gewerkschaft Verdi aufgerufen.

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- Angestellte Lehrer fordern tarifvertrag

Die Gewerkschaften fordern eine Gehaltserhöhung von 5,5 Prozent, mindestens aber 175 Euro mehr Geld. Die GEW will außerdem einen eigenen Tarifvertrag für angestellte Lehrer durchsetzen. Die Gewerkschaft beklagt einen deutlichen Unterschied bei der Bezahlung von beamteten und angestellten Lehrern.

Am Mittwoch hatten laut GEW und Verdi insgesamt etwa 3500 Angestellte die Arbeit in NRW niedergelegt. - dpa

Quelle: wa.de

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