NRW-Wirtschaft wächst langsamer als der Bundesdurchschnitt

DÜSSELDORF - Zum dritten Mal in Folge ist die nordrhein-westfälische Wirtschaft langsamer gewachsen als der Bundesdurchschnitt. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes wuchs die NRW-Wirtschaft 2012 preisbereinigt - also ohne Preissteigerungen - um 0,4 Prozent.

Im Bundesdurchschnitt war es ein plus von 0,7 Prozent. Der Wert aller in NRW erzeugten Waren und Dienstleistungen (Bruttoinlandsprodukt) erreichte im vergangenen Jahr eine Summe von 582 Milliarden Euro, teilte das Landesamt am Mittwoch mit. Unter den westdeutschen Flächenländern stand nur das Saarland (minus 0,4 Prozent) schlechter da als NRW.

2012 erwirtschaftete jeder der rund 8,9 Millionen Erwerbstätigen in NRW rechnerisch 65 376 Euro. Das waren 1800 Euro mehr als im bundesdeutschen Durchschnitt. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner belief sich in NRW auf 32 631 Euro, etwa 350 Euro über dem Durchschnitt aller Bundesländer.

Motor der positiven Entwicklung in NRW war der Dienstleistungsbereich (preisbereinigt plus 1,5 Prozent). Besonders im Bereich "Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit" (plus 1 Prozent) fiel das Wirtschaftswachstum zwischen Rhein und Weser höher aus als im deutschlandweiten Durchschnitt. Im verarbeitenden Gewerbe entwickelte sich die NRW-Wirtschaft dagegen rückläufig (minus 3 Prozent).-dpa/lnw

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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