Strenge Corona-Regeln

Schule in NRW: Abi-Feiern unter strengen Regeln ab sofort erlaubt

Viele Jugendliche in NRW stehen vor dem Ende ihrer Schullaufbahn. Zeugnisvergaben und Abi-Feiern stehen an. Das Land erlaubt Feierlichkeiten trotz Corona.

NRW – Für die Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen* dürfte das vergangene Schuljahr eine Berg- und Talfahrt gewesen sein. Der ständige Switch zwischen Homeschooling, Wechselunterricht und nun wieder Präsenz in den Klassenräumen war eine Belastung für alle Beteiligten, berichtet RUHR24*. Nun gibt es gute Nachrichten: NRW will Abschlussfeiern für Schülerinnen und Schüler erlauben.

BundeslandNordrhein-Westfalen
Corona-Inzidenz30,6 (laut RKI, 5. Juni)
Coronaschutzverordnungab 5. Juni

Schule in NRW: Land erlaubt Abschlussfeiern mit strengen Corona-Regeln

Seit Samstag (5. Juni) gelten in NRW die Regeln der aktualisierten Coronaschutzverordnung (PDF). Laut derer dürfen sich Schülerinnen und Schüler von Abschlussklassen nach einem kräftezehrenden Schuljahr und den beendeten Abi-Prüfungen nun doch noch auf feierliche Zeugnisvergaben freuen. Und das trotz der Corona-Pandemie*. Gleiches gilt für Abschlussfeiern von Kita-Kindern, die kurz vor der Einschulung stehen.

Wie die NRW-Landesregierung am Freitag (4. Juni) bei Twitter mitteilte, sei in der neuen Coronaschutzverordnung nun genau geregelt, wie die Abschlussklassen die Vergabe ihrer Zeugnisse ausrichten können. So seien für die Zeremonien mit Sitzplan sowie einem negativen Corona-Test aller Beteiligten notwendig (mehr Corona-News aus NRW* auf RUHR24).

NRW-Coronaschutzverordnung: Teilnahme an Abschlussfeiern ist genau vorgegeben

Aus der angepassten Verordnung geht jedoch auch hervor, dass die Teilnahme an den Zeugnisvergaben streng limitiert ist. Teilnehmen dürfen:

  • Schüler und Schülerinnen,
  • ihre Eltern,
  • die Lehrkräfte.

Land NRW erlaubt Abi-Feiern – aber ohne Eltern, Geschwister oder Lehrer

Bis einschließlich 11. Juli erlaubt das Land NRW – wie schon im vergangenen Jahr – einmalig stattfindende Feiern von Schulabgangsklassen oder -jahrgängen. Solche Feste dürfen die Schülerinnen und Schüler intern selbst organisieren. Wichtig dabei ist: Die Abschlussfeiern dürfen ausschließlich außerhalb von Schulanlagen und Schulgebäuden stattfinden.

Auch hierbei verlangt die Coronaschutzverordnung einen aktuellen negativen Corona-Test. Außerdem muss die „einfache Rückverfolgbarkeit“ der teilnehmenden Personen gewährleistet sein, heißt es. Eine weitere massive Einschränkung ist, dass an den Abi-Feiern keine Familienmitglieder oder Lehrkräfte teilnehmen dürfen. Die Veranstaltungen dürfen demnach ausschließlich von den Schülerinnen und Schülern der jeweiligen Abschlussklasse beziehungsweise des jeweiligen Abschlussjahrgangs besucht werden.

Abschlussfeste für Vorschulkinder in NRW: Negativer Corona-Test ist Pflicht

Bei Abschlussfesten von Vorschulkindern sind die Regeln etwas lockerer. Hier ist immerhin die Teilnahme der Eltern sowie der Geschwister und der Erzieherinnen und Erzieher erlaubt. Negative Corona-Tests sind dabei allerdings ebenfalls Pflicht. Die Geschwisterkinder sind jedoch nur dann von der Testpflicht betroffen, wenn sie bereits im schulpflichtigen Alter (sechs Jahre) sind.

Ob Abschlussfest an der Kita oder Abi-Feier: Laut der aktuellen Coronaschutzverordnung muss die zuständige Behörde über die Veranstaltung mindestens zwei Werktage im Vorfeld informiert werden.

Laut der aktuellen Coronaschutzverordnung sind Abi-Feiern in NRW erlaubt.

Neue Corona-Regeln in NRW: Vorgaben gelten ab einer stabilen Inzidenz unter 100

Die neuen Regeln gelten ab der Inzidenzstufe 3. Bedeutet: In dem Kreis oder der Stadt muss die Corona-Inzidenz stabil unter dem Wert von 100 liegen. Andernfalls gelten noch bis mindestens 30. Juni die Vorgaben des bundeseinheitlichen Notbremse. In NRW liegen derzeit jedoch alle 53 Kreise und Städte stabil unter der 100er-Marke (Stand 5. Juni). *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © TOBIAS SCHWARZ

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