Schulleistungsvergleich:

NRW-Schüler schneiden in Mathe schlecht ab

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DÜSSELDORF - Keine gute Nachricht für die NRW-Bildungspolitik. Beim Ländervergleich in Mathematik und den Naturwissenschaften belegen die Schüler aus Nordrhein-Westfalen nur hintere Plätze.

Die Kultusminister stellen am Freitag in Berlin einen neuen Schulleistungsvergleich vor. Diesmal geht es um die Kenntnisse der Schüler der 9. Klasse in Mathematik und den Naturwissenschaften. Bundesweit hatten im Mai vergangenen Jahres mehr als 44.000 Schüler an über 1.300 Schulen an dem Test teilgenommen.

Die Schüler in Nordrhein-Westfalen haben nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei dem Leistungsvergleich nur hintere Plätze belegt. In Mathematik beträgt beispielsweise der Lernabstand zum Spitzenreiter Sachsen fast zwei Jahre. Auch in Physik, Biologie und Chemie schneidet NRW unter dem Bundesdurchschnitt ab. In allen Bereichen lagen die Schüler aus den ostdeutschen Bundesländern vorn.

Vor vier Jahren waren die Kenntnisse und Fähigkeiten der Neuntklässler in den Fächern Deutsch und Englisch getestet worden. Damals hatten die Schüler in Nordrhein-Westfalen Plätze im oberen Mittelfeld belegt.

Basis für die Testaufgaben sind die von den Kultusministern eingeführten gemeinsamen Bildungsstandards für diese Fächer. Sie beschreiben, was ein Schüler am Ende der jeweiligen Jahrgangsstufe können soll. Der Test soll auch zeigen, wie es um die Integration von Schülern mit Migrationshintergrund bestellt ist.

Quelle: wa.de

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