Hannelore Kraft verliert an Beliebtheit

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Hannelore Kraft

DÜSSELDORF - Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat laut einer Umfrage in den vergangenen Monaten etwas an Beliebtheit verloren.

Könnte man den nordrhein-westfälischen Regierungschef direkt wählen, würde die SPD-Politikerin jetzt auf 48 Prozent kommen, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov ergab. Im April hätten sich bei einer Direktwahl-Möglichkeit demnach noch 53 Prozent der NRW-Bürger für Kraft entschieden. Der CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet kommt laut YouGov aktuell auf eine Zustimmung von 16 Prozent.

Wenig Veränderungen gab es der repräsentativen Umfrage zufolge bei den Parteiwerten von SPD und CDU. Würde am Sonntag der nordrhein-westfälische Landtag neu gewählt, könnten die Sozialdemokraten demnach wie bei der vorangegangenen YouGov-Umfrage im September mit 38 Prozent rechnen. Die CDU läge einen Prozentpunkt unter dem September-Wert und käme auf 34 Prozent, wie aus der Umfrage im Auftrag des NRW-Regionalprogramms des Fernsehsenders Sat.1 hervorgeht. Die Grünen liegen jetzt bei zehn Prozent (minus ein Prozentpunkt). Die Linken könnten es mit aktuell fünf Prozent (plus ein Punkt) wieder in den Landtag schaffen. Die FDP wäre mit unverändert vier Prozent nicht im NRW-Parlament vertreten.

Zu anderen Ergebnissen war der am Sonntag veröffentlichte NRW-Trend von Infratest dimap im Auftrag des WDR-Magazins "Westpol" gekommen. Demnach ist die SPD erstmals seit der Landtagswahl vom Mai 2012 hinter die CDU zurückgefallen. Die SPD kommt laut Infratest dimap aktuell auf 37 Prozent (minus drei Prozentpunkte), die Union auf 38 Prozent (plus zwei Punkte). - lnw

Quelle: wa.de

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