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Notbremse nur in NRW-Kommunen mit hoher Inzidenz: Das sind die Regeln

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Von: Sohrab Dabir

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Anfang der Woche wurde die Notbremse für NRW verkündet – zum Ende der Woche wurde sie wieder zurückgenommen. Nur vereinzelt soll das Instrument eingesetzt werden. Die Corona-Regeln im Überblick.

NRW – Zur Eindämmung des Coronavirus*, das derzeit für stark ansteigende Neuinfektionen und Inzidenzen sorgt, sollte in Nordrhein-Westfalen ab Montag (29. März) die sogenannte Notbremse gezogen werden. Der Einzelhandel und andere Einrichtungen sollten wieder schließen. Statt „Click and Meet“ sollten bestellte Waren nur noch abgeholt werden dürfen. Jetzt wurde der Beschluss zurückgenommen, wie msl24.de* berichtet.

Am Freitag (26. März) gab Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bekannt, dass die Corona-Schutzverordnung des Landes, die vom 29. März bis zum 18. April gilt, geändert wurde – eine landesweite Notbremse wird es in NRW demnach nicht geben. Das Instrument zur Eindämmung des Virus werde nur in einzelnen Kommunen angewendet, in denen die 7-Tage-Inzidenz stabil über 100 liegt. Landesweit liegt der Wert derzeit bei 121,6.

BundeslandNRW
Einwohner17,93 Millionen
HauptstadtDüsseldorf

Notbremse in NRW nur in einzelnen Kommunen

„Wir müssen die Gefahren der Corona-Mutationen* eindämmen“, sagte Karl-Josef Laumann zu Beginn der Verkündung der neuen Corona-Schutzverordnung. Sollte die Inzidenz in einer Stadt oder einer Kommune mindestens drei Tage lang über 100 liegen, wird dort die Notbremse gezogen – Geschäfte müssen dann schließen und auch die Kontaktbeschränkungen werden verschärft. Folgende Regeln treten mit der Notbremse in Kraft:

Corona in NRW: Modellregionen sollen an den Start gehen

Weitreichendere Öffnungen soll es demnächst auch in ausgewählten Städten und Kreisen geben. Nach dem Tübinger Modell dürfen Restaurants, Cafés und kulturelle Einrichtungen bald wieder öffnen. Helfen sollen dabei vor allem weitreichende Teststrategien und der Impfnachweis. Menschen, die eine Infektionsfreiheit nachweisen können, sollen so wieder ein Stück Freiheit zurückbekommen. So soll untersucht werden, ob derartige Modelle, zu denen wohl auch der Kreis Warendorf gehören wird*, auch in Zeiten des Lockdowns und steigender Inzidenzen funktionieren können. Auch die Stadt Münster hatte sich als Modellstadt beworben*. (*msl24.de und wa.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.)

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