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Private Feiern in NRW: Gilt zuhause auch 2G oder 3G?

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Von: Daniele Giustolisi

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2G, 3G oder gar keine Beschränkung? Welche Corona-Regeln gelten aktuell bei privaten Feiern in NRW? Was Veranstalter beachten sollten.

Dortmund – In NRW* gelten seit dem 24. November deutlich verschärfte Corona-Regeln im Freizeitbereich. Aber was gilt für private Feiern – etwa in der eigenen Wohnung? RUHR24* klärt die Sachlage.

7-Tage-Inzidenz NRW249,7 (Stand: 24. November)
7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz3,96
Anteil COVID-19-Patienten an betreibbaren Intensivbetten11,01 Prozent

Corona-Regeln in NRW: Was gilt bei privaten Feiern?

Grundsätzlich gilt: In Privaträumen bei ausschließlich privaten Zusammentreffen muss man in NRW keine Maske tragen. Das Kaffeekränzchen mit Oma und Opa oder die Weihnachtsfeier mit den Arbeitskollegen darf also maskenlos stattfinden.

Aber: Längst ist klar, dass sich das Coronavirus auch unter Geimpften ausbreitet. Zwar schützt die Impfung vor einem schweren Verlauf ziemlich gut. Ein Freifahrtschein ist der Piks aber nicht. Vor Partys oder Zusammenkünften in Innenräumen ist also mindestens ein Schnelltest vor und nach der Veranstaltung zu empfehlen, rät auch das Robert-Koch-Institut (RKI).

Coronaschutzverordnung in NRW: Private Feiern sind nicht betroffen

Ansonsten greift die aktuelle Coronaschutzverordnung von NRW* aktuell nicht in den privaten Bereich ein. Ob 2G, 3G oder gar 2G-Plus – wie man im privaten Bereich feiert, das überlässt das Land (noch) den Bürgern selbst und setzt dabei auf Eigenverantwortung. Beschränkungen in Sachen Teilnehmerzahl gibt es derzeit nicht.

Doch das Land gibt Tipps, wie Corona-Infektionen vermieden werden können. Dazu gehört das regelmäßige Händewaschen oder das Niesen und Husten in die eigene Ellenbeuge sowie das regelmäßige Lüften – Stichwort AHA-L.

Corona in NRW: RKI rät, „nicht notwendige“ Kontakte zu vermeiden

Das Robert-Koch-Institut hat dagegen bereits Anfang November dazu geraten, sogenannte „nicht notwendigen Kontakte“ zu reduzieren. Ob dazu auch eine Weihnachtsfeier im Bekanntenkreis zählt oder das Feierabendbier mit Kollegen, muss wohl jeder selbst entscheiden.

RKI-Präsident Lothar Wieler
RKI-Präsident Lothar Wieler mahnt und mahnt – doch die Corona-Zahlen in NRW steigen dennoch. © Tobias Schwarz/AFP-Pool

Wer Symptome wie Halskratzen, Husten oder Schnupfen verspürt*, der sollte sich laut RKI in jedem Fall nicht mit anderen Menschen treffen. Im besten Falle sucht man in dieser Situation einen Hausarzt auf, lässt einen PCR-Test machen und klärt dabei, ob es sich um das Coronavirus* handelt – oder nicht. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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