"Sie sind bei mir eingebrochen!"

Notrufe im Drogenrausch: Zwei Konsumenten überführen sich selbst!

+
Im Rausch riefen Männer die Polizei im Märkischen Kreis an - mit Folgen.

Altena/Balve - Zwei Anrufer meldeten sich bei der Polizei im Märkischen Kreis. Die Einsatzkräfte eilten zu den Orten des Geschehens und merkten schnell, dass die Situationen sich anders darstellten, als von den vermeintlichen Opfern und Hilfs-Sheriffs beschrieben.

Ein verdächtiges Auto, das es gar nicht gibt

Am frühen Donnerstagmorgen, wählte ein 26-jähriger aus Sundern gegen 2.30 Uhr den Notruf der Polizei. 

"Gegenüber den Polizisten machte er Angaben zu einem verdächtigen Pkw, den er gerade verfolge", erklärte die Polizei am Freitagmorgen.

Der Notrufdisponent schickte eine Polizeistreife zum vermeintlichen Ort des Geschehens. Auf der Neuenrader Straße trafen die Beamten zwar nicht auf das gemeldete verdächtige Fahrzeug - dafür aber auf einen äußerst verwirrt wirkenden Anrufer.

Haben Sie möglicherweise Drogen genommen?

"Die wirren Ausführungen des Mannes führten zu der Frage, ob er möglicherweise Drogenkonsument sei. Unumwunden gab er zu, regelmäßig Cannabis und Amphetamine zu konsumieren und auch gerade erst noch mit seinem Pkw gefahren zu sein", so die Polizei. 

Das Ergebnis seines Notrufs: Blutprobe und Strafanzeige.

Die Polizei als Einbrecher - oder auch nicht

Weiter berichtete die Polizei auf Facebook von einem weiteren kuriosen Notruf im Rausch: Ein Altenaer wählte am Mittwochnachmittag ebenfalls die 110. Laut Polizei stieß er "wilde Drohungen gegen uns aus".

Angeblich sei die Polizei bei ihm eingebrochen. "In der Wohnung gestand er unseren Kollegen, die Tür selbst eingetreten zu haben und Drogen zu nehmen. Wir konnten ihn in seinem Zustand nicht sich selbst überlassen." 

Ein Arzt und das Ordnungsamt wiesen den Mann ein. Abschließend erklärt die Polizei: "Die Anzeige wegen Bedrohung mussten wir trotzdem schreiben."

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare