NRW bei Kniegelenk-OPs unter Bundesdurchschnitt

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NRW liegt bei neuen Kniegelenken unter dem Bundesdurchschnitt.

GÜTERSLOH - In Nordrhein-Westfalen bekommen weniger Menschen ein neues Kniegelenk als im Bundesdurchschnitt.

Zugleich zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung starke regionale Unterschiede bei den Operationszahlen.

Die Studie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOOC) basiert auf Daten der AOK. Demnach liegt NRW mit jährlich durchschnittlich 119 Erst-Implantationen von künstlichen Kniegelenken pro 100 000 Einwohner unter dem Bundesdurchschnitt (130).

Der Faktencheck Gesundheit zeigt aber auch, dass in einigen Kreisen und Städten des Landes nahezu doppelt so viele Patienten ein neues Kniegelenk erhalten wie in anderen. Die mit Abstand niedrigste Operationsrate in NRW hat die Stadt Leverkusen (86 Operationen pro 100 000 Einwohner). Spitzenreiter sind die Kreise Siegen-Wittgenstein (161) und Olpe (154) sowie der Hochsauerlandkreis (144).

Auch bundesweit gibt es starke regionale Unterschiede. Während in Berlin von 100 000 Einwohnern lediglich 87 Patienten pro Jahr ein neues Kniegelenk erhalten, sind es in Bayern 161. - dpa

Quelle: wa.de

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