Neue Streiks an den NRW-Schleusen drohen

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DÜSSELDORF - Nach rund einwöchiger Streikpause droht an den Kanalschleusen in Nordrhein-Westfalen schon wieder ein Dauerrot der Ampeln. Die Gewerkschaft Verdi bereitet sich auf neue Streiks vor.

Im erbitterten Tarifkonflikt bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung bereitet sich Verdi auf neue Streiks in der kommenden Woche vor, wie die Gewerkschaft am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Die beim Bund beschäftigten Schleusenwärter fordern einen Tarifvertrag zur Absicherung ihrer Arbeitsplätze bei der geplanten Neuordnung ihrer Behörde. Verdi befürchtet, dass der Reform 3000 von bundesweit 12 000 Stellen zum Opfer fallen könnten.

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"Für den Fall, dass sich die Bundesregierung nicht bewegt, müssen wir weitere Arbeitskampfmaßnahmen planen", sagte der zuständige Fachbereichsleiter von Verdi in NRW, Michael Kötzing, laut Mitteilung. Von Montag (5.8.) bis Freitag (9.8.) würden wieder alle Schleusen in NRW bestreikt, sofern bis dahin keine "konkreten Tarifverhandlungen" vereinbart seien. In Nordrhein-Westfalen hat es bereits zwei Streikwellen gegeben - zuletzt bis zum 26. Juli. Vor den Schleusen lagen jeweils Dutzende Schiffe tagelang fest. - dpa

Quelle: wa.de

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