Lkw-Navigation für das Ruhrgebiet wird vorgestellt

ESSEN - Ein Bus kommt nicht um die Altstadt-Ecke, ein Schwertransporter nicht unter der Brücke durch - das passiert selbst mit Navi. Mit ihrer eigenen Ortskenntnis sorgen Ruhrgebietskommunen für bessere Routen.

Ein neues Navigationssystem für schwere Lastwagen stellen die Wirtschaftsförderung metropoleruhr und der Regionalverband Ruhr am Donnerstag Nachmittag in Essen vor.

Das System soll dazu beitragen, dass große Fahrzeuge nicht mehr in verwinkelten Stadtgebieten stecken bleiben. In normalen Navigationssystemen sind solche Viertel nicht ausdrücklich als ungeeignet für Lastwagen oder Busse gekennzeichnet.

Lastwagen-Navis, die es schon gibt, werden nach Expertenangaben noch wenig genutzt und kennen auch nicht jeden Engpass. Weil der Aufwand für die Hersteller groß ist, haben sich Kommunen im Ruhrgebiet zusammengetan und mit der eigenen Ortskenntnis bei der Weiterentwicklung geholfen.

Sie protokollierten genauestens ihre örtlichen Verhältnisse und gaben daraus abgeleitete Vorrangrouten für Lkw an die Kartenentwickler weiter. Das Ergebnis sei jetzt marktreif, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter.

dpa

Quelle: wa.de

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