Neu im Kino: „Merida – Legende der Highlands“

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Nicht nur die Thematik im Disney-Film „Merida – Legende der Highlands“ ist neu. Auch technisch setzt der Animationsfilm neue Maßstäbe.

Prinzessin Merida liebt ihre Freiheit. Heiraten kommt für sie nicht infrage. Doch mit dieser Einstellung bringt der rote Lockenschopf das gesamte Königreich in Gefahr. Um es zu retten, ist ihr Mut gefordert. Der Disney-Film „Merida – Legende der Highlands“ zeigt: Auch Mädchen können kämpfen.

Die ungestüme Prinzessin Merida reitet am liebsten im wilden Galopp durch die Wälder und schießt mit Pfeil und Bogen. Sie genießt ihre Freiheit und weiß genau, was sie will. Doch ihre Pläne kreuzen sich mit den Zukunftsvorstellungen ihrer Mutter Elinor: Diese versucht, den wilden Lockenkopf zu einer anständigen Prinzessin zu erziehen. Pflichtbewusst soll Merida heiraten und so die Zukunft des Königreichs sichern.

Der Sieger eines Bogenschießwettkampfs soll Merida zur Frau bekommen. Doch die eigensinnige Prinzessin lässt sich nicht so leicht unter die Haube bringen: Sie verkleidet sich heimlich als Ritter und kämpft für ihre Rechte. Prompt gewinnt Merida das Turnier und stellt die Heiratsanwärter bloß. Das erzürnt nicht nur Mutter Elinor, sondern auch die Lords.

Wütend flüchtet die eigensinnige Prinzessin in die schottischen Highlands. Dort trifft sie auf eine Hexe, die ihr einen verhängnisvollen Wunsch gewährt. Doch durch den Zauberspruch gerät das ganze Königreich in Gefahr. Jetzt muss Merida zeigen, was es heißt, wirklich tapfer zu sein.

Neuer Disney-Film: Vermarktung auf Hochtouren

Animationsfilme sind die moderne Version des Zeichentricks. Sie werden mit Hilfe von vielen Hochleistungsrechnern in jahrelanger Rechenzeit produziert. Das kostet viel Geld. Für „Merida“ lag das Budget bei 185 Millionen Dollar.

Die Pixar-Studios, in denen der Film entstand, gehören zum Disney-Konzern und haben Erfahrung mit solchen Projekten. Die Macher von Filmen wie „Findet Nemo“ oder „Cars“ wissen, dass Animationsfilme vor allem dann Geld einspielen, wenn auch das Merchandising stimmt. So wird das neueste Werk „Merida – Legende der Highlands“ bereits vor dem eigentlichen Kinostart am vermarktet.

Ein Videospiel zum Film ist im Disneystore erhältlich. Hier gibt es viele weitere Fanartikel: von Kostümen und Actionfiguren bis hin zu Tassen und Federmäppchen. Auf der Internetseite des Disney-Films kann man sich kostenlos den Trailer ansehen und Bilder herunterladen. Pünktlich zum Kinostart soll auch über Fastfood-Ketten Werbung für den Film „Merida– Legende der Highlands“ gemacht werden.

„Merida“ setzt neue Maßstäbe

Der Disney-Film ist in vielerlei Hinsicht ein Debüt: Es ist der erste Märchenfilm der Produktionsfirma Pixar, erstmals spielt die Handlung in einer natürlichen Welt und zum ersten Mal übernimmt eine weibliche Figur die Hauptrolle.

Nicht nur thematisch geht Pixar neue Wege: Der Disney-Film setzt auch technisch Maßstäbe. Noch nie zuvor wurden Charaktere so lebendig und realistisch am Rechner geschaffen. Das Team von „Merida“ hat es mit speziellen Programmen geschafft, bereits während des Animationsprozesses die Haare und die Kleidung zu simulieren – eine Premiere. Haare, Stoff oder Fell verändern sich mit jeder Bewegung der Figuren. Besonders gelungen ist Meridas Lockenschopf – mehr als 1.500 individuell gestaltete, feuerrote Locken, die aus rund 111.700 Haaren bestehen.

„Merida – Legende der Highlands“ startet am 2. August in den deutschen Kinos.

Quelle: wa.de

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