NSU-Prozess:

NSU-Kontakte zu Dortmunder Neonazis geprüft

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Im NSU-Prozess geht es jetzt um Kontakte zu Dortmunder Neonazis.

MÜNCHEN/DORTMUND - Im NSU-Prozess wollen Nebenkläger Verbindungen der Rechtsterroristen zur Neonazi-Szene in Dortmund und Kassel prüfen.

Es bestünden Anhaltspunkte, dass Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos im Jahr 2006 auf einem Konzert der rechten Band "Oidoxie" gewesen seien, behauptet Nebenklage-Anwalt Thomas Bliwier in einem Beweisantrag, den er am Montag vor dem Oberlandesgericht München stellte.

Auf dem Konzert hätten die untergetauchten NSU-Mitglieder unter anderem Sebastian S. getroffen, einen Neonazi, der als V-Mann für den Verfassungsschutz tätig war. Sebastian S. habe wiederum Kontakt zu Robin S. gehabt - jenem Neonazi aus Dortmund, dem Beate Zschäpe aus der Untersuchungshaft einen längeren Brief geschrieben hat. Bliwier beantragte, unter anderem Sebastian S. und Robin S. als Zeugen vernehmen zu lassen. "Es wird bewiesen werden, dass Frau Zschäpe nach wie vor Kontakt in die gewalttätige Neonazi-Szene hält", sagte Bliwier. - lnw

Quelle: wa.de

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