Nebenflüsse und Bäche haben Hochwasser - Live-Webcam an der Lenne

Altena - Nach den ergiebigen Regenfällen treten noch vielerorts kleine Flüsse und Bäche über die Ufer. In Altena im Märkischen Kreis hat die Lenne Straßen in Ufernähe überflutet. Über eine Webcam unserer Zeitung sehen Sie Live-Bilder.

Unsere Partnerzeitung Altenaer Kreisblatt hat gestern Altenas erste Hochwasser-Webcam ins Netz gestellt. Unter www.come-on.de werden seit Freitagnachmittag Livebilder von der überfluteten Lenneuferstraße gezeigt. Dieses Angebot dient auch dazu, die Hochwasserlage in der Innenstadt einigermaßen verlässlich einschätzen zu können. Freitag lieferten nämlich sowohl der Telefon- als auch der im Internet veröffentlichte Pegel wegen einer Störung falsche Werte. Als ungefähre Faustregel für die Hochwasser-Webcam kann gelten: Wenn das Geländer der Lenneuferpromenade komplett im Wasser verschwunden ist, wird die Lage wirklich ernst.

Link zur Hochwasser-Webcam

Hier finden Sie Live-Bilder vom Lenne-Hochwasser in Altena

Aber: Der Hochwasserwarndienst der Bezirksregierung und die für die Steuerung der Talsperren zuständige Leitzentrale des Ruhrverbandes gingen Freitagnachmittag nicht von einer weiteren Verschärfung der Lage aus. Zwar erwarteten sie für die Nacht zu Samstag den Durchzug eines weiteren Regengebietes. Das werde aber voraussichtlich nicht besonders ergiebig sein und deshalb allenfalls einen geringen Anstieg des Wasserstandes zur Folge haben, teilte Rainer Hoffmann vom Altenaer Ordnungsamt gegen Mittag mit, nachdem er zu den Warnzentralen Kontakt aufgenommen hatte.

In Kornelimünster und Stolberg bei Aachen stiegen die Inde und die Vicht, Zuflüsse der Rur, nach heftigem Regen in der Nacht zu Freitag sehr stark an und überfluteten Keller. Inzwischen fallen die Pegel aber wieder. In Düsseldorf nagt die Anger an der Deichkrone. Die Feuerwehr grub mehrere Öffnungen, um das Wasser in Waldgebiete abfließen zu lassen.  Auch die Dhünn bei Leverkusen überstieg den Deich. Mit einem steigendem Pegel des Rheins wird am Wochenende gerechnet. 

Quelle: wa.de

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