Halle teilweise eingestürzt

Nächtlicher Einsatz: Feuer zerstört Scheune - Ursache steht fest

+
Bei Eintreffen der Feuerwehr stand die Scheune in Vollbrand.

[Update 24. Januar] Beim Brand einer Maschinenhalle auf einem landwirtschaftlichen Hof in Drolshagen sind in der Nacht mehrere Fahrzeuge und Maschinen zerstört worden. Die Ursache steht mittlerweile fest.

Drolshagen - Nach dem Brand in einer Lagerhalle in Drolshagen-Neuenhaus steht die Ursache mittlerweile fest. Das teilt die Polizei mit. „Nach Hinzuziehung eines Sachverständigen konnte dieser einen elektrotechnischen Defekt an der Fahrzeugelektronik eines der abgestellten Lkw feststellen. Insofern ist auch ein Fremdverschulden auszuschließen“, so die Polizei.

Zuvor hatte der Brandermittler der Polizei den Einsatzort aufgesucht. Die Ermittlungen ergaben jedoch, dass die Brandursache weiter unklar ist. Eine vorsätzliche Brandlegung wird zwar ausgeschlossen, jedoch wird ein Brandsachverständiger in die weiteren Ermittlungen einbezogen. Der Gesamtschaden liegt im mittleren sechsstelligen Bereich.

Brand in Drolshagen: Die ursprüngliche Berichterstattung

Die Feuerwehr wurde um 2.44 Uhr alarmiert. Als die 60 Einsatzkräfte der Löschzüge Drolshagen 1 und 2 sowie Iseringhausen an der Einsatzstelle eintrafen, stand die Halle bereits in Vollbrand. Eine hohe Rauchsäule über dem Gelände an der Straße Neuenhaus war weithin sichtbar.

In der Scheune untergebracht waren die Zugmaschine eines Sattelschleppers, forstwirtschaftliche Erntemaschinen und weitere Fahrzeuge. Die etwa 150 Quadratmeter große Blechhalle stürzte während der Löscharbeiten teilweise ein. 

Entdeckt worden war das Feuer von einem Nachbarn. Dieser kann nach eigenen Angaben den betroffenen Hof von seinem Balkon aus gut sehen. Er sei noch wach gewesen, als er durch platzende Reifen aufgeschreckt wurde: "Das schallte laut durch das ganze Tal". Seine erste Sorge galt Mensch und Tier, glücklicherweise blieb es allerdings bei dem hohen Sachschaden: Niemand wurde verletzt. 

Die Feuerwehr musste bei dem Brand in Drolshagen große Mengen Löschschaum einsetzen.

Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer mit mehreren Angriffstrupps, überwiegend unter Atemschutz. Nach etwa einer Stunde war ein großer Teil der Flammen deutlich eingedämmt, doch ein Einsatzende war erst für die frühen Morgenstunden zu erwarten, sagte Benjamin Strack, Pressesprecher der Drolshagener Wehr in der Nacht.. Gerade im hinteren, schwer erreichbaren Teil der Halle mussten zahlreiche Glutnester bekämpft werden. Gegen 8 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte den Brandort verlassen.

Brand in Drolshagen: Polizei ermittelt zur Ursache

Gelöscht wurde mit Schaum und viel Wasser, welches aus einem nahegelegenen Bach hochgepumpt wurde. Darauf musste die Feuerwehr ein Auge haben, denn aus den brennenden Fahrzeugen liefen relevante Mengen Öl aus. Dieses wiederum verteilte sich mit den Löschmitteln. Aus diesem Grunden mussten Ölsperren errichtet werden.

Das gesamte Ausmaß des Schadens wird wohl erst bei Tageslicht deutlich werden. Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und die Ermittlungen übernommen. Eine Brandursache ist bisher nicht bekannt. Der Gesamtschaden liege vermutlich im hohen sechsstelligen Bereich, heißt es in der Polizeimitteilung. 

Neben den Feuerwehreinheiten aus Drolshagen und Iseringhausen waren auch der Rettungsdienst des Oberbergischen Kreis zur Eigensicherung, das DRK aus Drolshagen, sowie die Polizei, der Kreisbrandmeister und die untere Wasserbehörde vor Ort. Insgesamt waren über 75 Einsatzkräfte beteiligt.

Scheune brennt in Drolshagen: Maschinen und Fahrzeuge zerstört

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare