Nach Streik: Stau auf NRW-Kanälen löst sich auf

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Im Laufe des Dienstags sollen alle wartenden Schiffe - hier in Gelsenkirchen - die Schleusen im Ruhrgebiet passieren können.

DUISBURG - Auf den Kanälen in Nordrhein-Westfalen löst sich der Stau vor den Schleusen nach dem vorläufigen Ende des Streiks am Dienstag allmählich auf.

Das Wasser- und Schifffahrtsamts (WSA) in Duisburg war am Dienstag zuversichtlich, dass im Laufe des Tages alle wartenden Schiffe die Schleusen im Ruhrgebiet passieren können.

In Duisburg sei der Stau mittlerweile vollständig abgebaut, sagte Barbara Stockiem vom WSA. An den Schleusen Herne-Ost, Datteln und Friedrichsfeld warteten noch einige Schiffe. Vor den vier Schleusen hatten bei Streikende am Montagmorgen gut 200 Schiffe gelegen.

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In der vergangenen Woche hatten in NRW etwa 500 Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gestreikt. Die Gewerkschaft Verdi fordert einen Tarifvertrag, der unter anderem betriebsbedingte Kündigungen ausschließt. Da der Bund die Verwaltung umbauen will, könnten der Gewerkschaft zufolge ein Viertel der bundesweit 12 000 Stellen wegfallen.

Auch in anderen Bundesländern ließen die Schleusenwärter vergangene Woche die Arbeit ruhen. In Bayern startete Verdi am Dienstag bereits neue Streiks. Auch für NRW hat die Gewerkschaft weitere Aktionen angekündigt. - dpa

Quelle: wa.de

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