Massenkarambolage auf A1: Polizei sucht Unfallverursacher

SCHWERTE - Nach dem schweren Unfall auf der A1 bei Schwerte mit drei Verletzten sucht die Polizei nach dem Verursacher. Die Autobahn war am Donnerstag mehrere Stunden gesperrt.

Ein Autofahrer hatte am Donnerstag unvermittelt die Spur gewechselt und einen Lastwagen hinter sich damit zu einer starken Bremsung gezwungen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der 40-jährige Lkw-Fahrer versuchte einen Zusammenstoß zu verhindern, geriet ins Schleudern und landete quer auf der Fahrbahn.

Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw eines 63-jährigen Fahrers aus Sankt Augustin. Durch den Aufprall wurde der Wagen nach links in die Mittelschutzplanke gedrückt. Der Mann blieb glücklicherweise unverletzt, sein Fahrzeug wurde jedoch schwer beschädigt.

Vier weitere Fahrzeuge, ein Kleintransporter und drei Pkw, stießen trotz Bremsens in der Folge auch noch zusammen. Darunter ein 32-jähriger Mann aus Soest, ein 49-jähriger Mann aus Finnentrop in einem Kleinlaster, ein 18-Jähriger aus Werne und ein 61-jähriger aus Neuss. Bei dem Unfall verletzten sich der 18-jährige Fahrer aus Werne schwer, der 49-jährige Finnentroper und der 32-jährige Soester erlitten leichte Verletzungen. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von über 150.000 Euro.

Durch die Sperrung der Fahrbahn Richtung Bremen bildete sich ein mehrere Kilometer langer Rückstau, der bis in die späten Abendstunden hinein andauerte und auch im Umland auf den Ausweichstrecken für verstopfte Straßen sorgte.

Erst gegen kurz vor 21 Uhr wurde die Fahrtrichtung wieder freigegeben, nachdem auch eine Unfallaufnahme mit Luftbildern abgeschlossen war. Doch es dauerte noch weit über die Freigabe der A1 hinaus bis sich der komplette Rückstau aufgelöst hatte.

Quelle: wa.de

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