Mutmaßlicher Dreifachmörder vorerst nicht vor Gericht

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AACHEN - Ein mutmaßlicher Dreifachmörder kommt wegen der Folgen eines Kopfschusses vorerst nicht vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft Aachen stellte das Verfahren gegen den Mann nach eigenen Angaben zunächst ein.

Der Mann hatte sich nach einem Amoklauf in Langerwehe bei Düren in den Kopf geschossen. Wegen der Folgen sei er nicht in der Lage, an einer Verhandlung teilzunehmen, teilte die Staatsanwaltschaft Aachen am Dienstag mit. Der Zustand des Beschuldigten werde aber weiterhin regelmäßig überprüft.

Der Mann soll im Mai Schwager, Schwägerin und seine eigene Frau erschossen haben. Danach soll er am frühen Morgen Menschen in seinem Heimatort wachgeschellt, auf sie geschossen und schwer verletzt haben. Es gebe Anhaltspunkte, dass der Mann psychisch krank war, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Jost Schützeberg. Das Tatmotiv konnten die Ermittler nicht klären. Der Mann habe Fragen dazu nicht beantworten können. - dpa

Quelle: wa.de

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