Bahnstrecke nach Sperrung wieder frei

Schüsse auf Zug im MK: Tätersuche mit Hubschrauber - Polizei entdeckt weitere Einschusslöcher

Mutmaßlich Schüsse auf einen Zug: Polizei in Lüdenscheid im Einsatz - Bahnstrecke im MK gesperrt
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Eines von möglicherweise vier mutmaßlichen Einschusslöchern an einer Regionalbahn im Märkischen Kreis.

Ein Zug ist auf einer Bahnstrecke im Märkischen Kreis beschossen worden. Ein Polizeihubschrauber kreiste am Samstagabend über Lüdenscheid. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Update vom 3. Januar, 13.08 Uhr: Wie die Polizei am Sonntagmittag auf Anfrage mitteilte, wurden in der Nacht weitere Einschusslöcher an der Wehberger Straße entdeckt. Demnach fanden sich Schussspuren an einer dortigen Turnhalle. Sie stammen nach bisherigen Erkenntnissen von derselben Waffe, mit der am Abend auf die Regionalbahn 25 geschossen wurde. Nach Mitteilung der Polizei handelt es sich bei der eingesetzten um eine Softair-Waffe oder ähnliches. Zudem soll es Hinweise auf „Schussübungen“ im Bereich der Wehberger Straße am Abend gegeben haben.

Die Polizei vermutet einen oder zwei Täter. Ein Tatverdächtiger wurde bislang nicht festgenommen. Die Polizei sucht dringend Zeugen und fragt: Wem sind am gestrigen Tag, gegen 21 Uhr, verdächtige Personen im Bereich des Wehbergs aufgefallen? Hinweise nimmt die Wache Lüdenscheid unter 02351/9099-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Ermittelt werde wegen des Verdachts der Sachbeschädigung.

Mutmaßlich Schüsse auf einen Zug: Bahnstrecke bei Lüdenscheid gesperrt - Polizeihubschrauber im Einsatz

Update vom 3. Januar, 10.09 Uhr: Nach den Schüssen auf einen Zug zwischen Lüdenscheid und Brügge ist die Bahnstrecke wieder frei. Das teilte die Deutsche Bahn in der Nacht via Twitter mit. Der Abschnitt war zuvor gesperrt worden, weil Unbekannte am Samstagabend viermal auf eine Regionalbahn geschossen hatten. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen weiter.

Schüsse auf Zug in Lüdenscheid: Scheiben zersprungen - Insassen unverletzt

Erstmeldung vom 2. Januar: Lüdenscheid - Über den Vorfall wurde die Bundespolizei gegen 21 Uhr am Samstag informiert, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. Demnach soll mutmaßlich auf der Strecke zwischen Lüdenscheid und Brügge viermal Schüsse auf eine Regionalbahn 25 gefallen sein. Wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei am späten Abend hieß, habe sich der Vorfall auf Höhe der Wehberger Straße ereignet.

Schüsse auf Regionalbahn 25 in Lüdenscheid

Schüsse auf Regionalbahn 25 in Lüdenscheid
Schüsse auf Regionalbahn 25 in Lüdenscheid
Schüsse auf Regionalbahn 25 in Lüdenscheid
Schüsse auf Regionalbahn 25 in Lüdenscheid
Schüsse auf Regionalbahn 25 in Lüdenscheid

Zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Schüsse hätten sich sieben Reisende und zwei Zugbegleiter in der Bahn befunden. Sie seien glücklicherweise unverletzt geblieben. Laut des Polizeisprechers seien Scheiben des Zuges kaputt gegangen. Sie sind gesplittert. Er wurde am Bahnhof Brügge abgestellt und untersucht.

Mutmaßlich Schüsse auf einen Zug: Polizei in Lüdenscheid im Einsatz - Bahnstrecke im MK gesperrt

Mutmaßlich Schüsse auf einen Zug: Polizei setzt Hubschrauber zur Tätersuche ein - Mordkommission ermittelt

Weiter hieß es am Abend von Polizei und Staatsanwaltschaft, dass die Mordkommission in Hagen ihre Ermittlungen aufgenommen habe.

Auch ein Hubschrauber der Bundespolizei kreiste zwischenzeitlich über Lüdenscheid. Er sei zur Tätersuche eingesetzt worden, teilte die Polizei mit.

Mutmaßlich Schüsse auf einen Zug: Polizei im Einsatz - Bahnstrecke im MK gesperrt

Die Bahnstrecke wurde am Abend auf dem Abschnitt zwischen Lüdenscheid und Brügge gesperrt und von Polizeikräften auf eventuelle Beweismittel durchsucht.

Nach Informationen der Deutschen Bahn gegen 23 Uhr fielen die Züge zwischen Kierspe und Lüdenscheid aus. Ein Ersatzverkehr mit einem Bus wurde eingerichtet. Wie lange die Sperrung andauert, war zunächst unklar.

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