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Münster: Verdacht auf Fliegerbombe am Münstermannweg

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Von: Benjamin Stroka

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Eine entschärfte Fliegerbombe und der mögliche Evakuierungsradius in Münster (Montage).
Sollte am Münstermannweg wirklich eine Fliegerbombe gefunden werden, käme es zu einer Evakuierung (IDZRW-Montage). © Becker&Bredel/Imago & Amt für Kommunikation, Stadt Münster

Am Münstermannweg in Münster wird eine Fliegerbombe vermutet. Eine Überprüfung soll Klarheit schaffen. Es könnte zur Bombenentschärfung kommen.

Münster – In Münster gibt es erneut einen Verdachtspunkt für eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Es gebe Hinweise auf einen möglichen Bombenfund am Münstermannweg, teilt die Stadt mit. Am Donnerstag (18. August) soll eine Überprüfung für Klarheit sorgen. Dann wird sich auch entscheiden, ob es zu einer Bombenentschärfung und damit auch einer möglichen Evakuierung kommen muss.

Münster: Suche nach Fliegerbombe am 18. August – mögliche Bombenentschärfung

Informationen zu möglichen Straßensperrungen oder anderen Maßnahmen will die Stadt nach der Überprüfung durch Experten mitteilen. Sollte wirklich ein zündfähiger Blindgänger gefunden werden, dann müsste nach aktuellem Stand ein Bereich im Radius von 250 Meter um den Verdachtspunkt am Münstermann evakuiert werden, berichtet 24RHEIN.

Der mögliche Evakuierungsradius um den Münstermannweg in Münster.
Der mögliche Evakuierungsradius um den Münstermannweg in Münster. © Amt für Kommunikation, Stadt Münster

Die Stadt hat bereits vorsorglich eine Notunterkunft eingerichtet, die im Falle einer Evakuierung von den Betroffenen genutzt werden kann. Diese Anlaufstelle würde sich dann in der Sporthalle am Ferdinand-Ovelgönne-Weg 2 (York-Kaserne) in Gremmendorf befinden. Auch Shuttle-Busse mit der Kennzeichnung „Evakuierung“ würden dann bereitgestellt werden. „Die Bus-Haltepunkte für die Abfahrt sind die Haltestelle ‚Scheibenstraße‘ an der Friedrich-Ebert-Straße und an der Haltestelle ‚Königsweg‘ an der Hammer Straße“, teilt die Stadt mit.

Münster: Suche nach Fliegerbomben – mehrfach in den letzten Wochen

Es gab in den vergangenen Wochen mehrfach ähnliche Situationen in Münster. Zuletzt wurde am 5. August ein Verdachtspunkt an der Bonhoefferstraße untersucht. Dort wurde auch tatsächlich ein Blindgänger gefunden. Rund 1000 Anwohner mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Es kam zur Bombenentschärfung.

Mehr Glück hatten die Anwohner in Berg Fidel im Juli. Damals gab es gleich mehrere Verdachtspunkte an der Pictoriusstraße. Doch nach einer Überprüfung konnte die Stadt Entwarnung geben. Im Boden wurde lediglich Metallschrott gefunden. (bs)

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