44-Jähriger bei Unfall in Werdohl schwer verletzt

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Kurz vor der Einfahrt zur Firma Hitzblech verlor der Motorradfahrer die Kontrolle über seine Maschine und prallte gegen einen Laternenpfahl.

[Update, 16 Mai] Werdohl - Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 229 in Eveking ist am Montagnachmittag ein 44 Jahre alter Motorradfahrer schwer verletzt worden.

Der 44-Jährige Dortmunder war gegen 14.30 Uhr mit seiner silberfarbenen Suzuki auf der B229 in Richtung Werdohl unterwegs, als er in der langgezogenen Kurve in Höhe des früheren Kupferhammers zu weit nach rechts getragen wurde, gegen den Bordstein des Gehweges stieß und schließlich mit seinem Motorrad gegen einen Laternenpfahl prallte.

Nach dem Sturz blieb der Verunglückte so ungünstig in der Nähe eines Zaunes liegen, dass die Feuerwehr anrücken musste, um eine schonende Behandlung des Mannes zu ermöglichen. Dazu mussten die Einsatzkräfte den Metallzaun auftrennen und ein Element entfernen. Der Dortmunder wurde zur Behandlung ins Klinikum Lüdenscheid gebracht.

Die Erstversorgung des Verletzten hat nach Darstellung von Kai Tebrün, Stadtbrandinspektor der Werdohler Feuerwehr, ein Feuerwehrmann aus Plettenberg übernommen, der zufällig an der Unfallstelle vorbeigekommen sei. 

Die mit 25 Einsatzkräften angerückte Werdohler Feuerwehr sorgte auch noch dafür, dass das beschädigte Motorrad abgeschleppt werden konnte und die Straße von Unfalltrümmern gereinigt wurde.

In der Zwischenzeit hatte sich der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen auf insgesamt etwa drei Kilometer Länge gestaut. Nach rund anderthalb Stunden konnte die Sperrung der Straße wieder aufgehoben werden.

Wir haben den Text am 16. Mai aktualisiert. In einer vorherigen Version hatten wir darüber berichtet, dass der Plettenberger Feuerwehrmann, der die Erstversorgung übernommen hatte, laut Werdohls Stadtbrandmeister Kai Tebrün berichtet habe, dass etliche Autofahrer an der Unfallstelle vorbeigefahren seien, ohne sich um den Mann zu kümmern. Zwei Zeugen hatten zuvor aber direkt gehalten.

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Wohl doch mehrere Helfer nach Motorradunfall

Quelle: wa.de

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