Mordserie in Anwaltskanzleien: Spuren extremer Brutalität

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Düsseldorf  - Bei der Mordserie in Anwaltskanzleien im Rheinland ist der Täter den Spuren zufolge mit extremer Brutalität vorgegangen. Die Staatsanwaltschaft berichtet erschütterndes.

Der mutmaßliche Mörder habe den beiden in Düsseldorf ermordeten Anwälten laut Obduktionen Messerklingen in die Köpfe gerammt. Außerdem habe der 48-jährige Verdächtige nach den Kanzleien wohl auch die Pizzeria in Goch in Brand stecken wollen, sagte Staatsanwalt Christoph Kumpa am Mittwoch. Dort sei er mit einem Fünf-Liter-Benzinkanister aufgetaucht.

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Der gelernte Koch sitzt wegen dreifachen Mordes und mehrfachen Mordversuchs in Untersuchungshaft. In einer Düsseldorfer Kanzlei soll er zwei Anwälte erstochen und die Kanzlei dann angezündet haben. In einer Erkrather Kanzlei soll er eine Anwaltsgehilfin mit Schüssen in Kopf und Lunge getötet haben.

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Einem im Rollstuhl sitzenden Anwalt schoss er den Ermittlern zufolge in den Bauch und ließ ihn lebensgefährlich verletzt in der brennenden Kanzlei zurück. Der 33-Jährige sei inzwischen auf dem Weg der Besserung. Ein Beschäftigter in dem Bürokomplex hatte den Rollstuhlfahrer gerettet.

Als der mutmaßliche Mörder eine Pizzeria in Goch am Niederrhein heimsuchte und dort die Töchter seiner Ex-Chefin angriff, war er am vergangenen Freitag von einem Passanten überwältigt worden. - dpa

Quelle: wa.de

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