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Not-OP nach Stichverletzungen - Polizei nimmt Verdächtigen fest

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Von: Simon Stock

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Eine Absperrung der Polizei vor einem Tatort (Symbolbild)
Im Kreis Lippe ermittelt eine Mordkommission nach einem versuchten Tötungsdelikt (Symbolbild) © Victoria Bonn-Meuser/dpa

Nach einem versuchten Tötungsdelikt im Kreis Lippe (NRW) hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der schildert die Vorfälle aber anders.

Update vom 18. Januar, 15.51 Uhr: Im Fall eines versuchten Tötungsdelikts in Lügde im Kreis Lippe (NRW) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Das teilten die Staatsanwaltschaft Detmold und das Polizeipräsidium Bielefeld am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Ein 39-jähriger Mann war am Freitag durch Stiche lebensgefährlich verletzt worden. Am Montag habe sich ein 26-jähriger Mann selbst bei der Polizei gemeldet. Er selbst habe ausgesagt, dass das Opfer ihn angegriffen habe und er sich nur gewehrt habe. Die Polizei nahm ihn dennoch vorläufig fest. Das Amtsgericht Detmold erließ am Dienstag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung.

Die Hintergründe seien weiter unklar, wie Polizei und Staatsanwaltschaft erklärten. Immerhin habe sich der Gesundheitszustand des Opfers stabilisiert, sodass eine erste Vernehmung möglich gewesen sei. „Die weiteren Ermittlungen der Mordkommission dauern an“, heißt es.

Kreis Lippe: Mordkommission ermittelt nach versuchtem Tötungsdelikt

[Erstmeldung] Bielefeld - Nach der Notoperation eines Mannes (39) mit lebensgefährlichen Stichverletzungen aus Lügde im Kreis Lippe (NRW) geht die Polizei von einem versuchten Tötungsdelikt aus.

Die Ermittlungen einer Mordkommission zum Geschehen und die Suche nach einem möglichen Täter dauerten an, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Detmold am Montag (17. Januar) mit.

Ersten Erkenntnissen zufolge war der lebensbedrohlich verletzte Mann am Freitagmorgen mit einem Taxi ins Krankenhaus nach Bad Pyrmont gebracht und dort operiert worden. Daraufhin war die Polizei eingeschaltet worden. Inzwischen lägen Anhaltspunkte dazu vor, dass die Tat in einem Mehrfamilienhaus in Lügde geschehen sei, hieß es weiter.

Ein Pfarrer in Hagen wurde Opfer eines Raubüberfalls. Die Täter fesselten ihn im Pfarrhaus und verlangten Geld, vermutlich die Einnahmen der Sternsinger-Aktion.

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